ABU DHABI, UNITED ARAB EMIRATES - NOVEMBER 27:  Fernando Alonso of Spain driving the (14) McLaren Honda Formula 1 Team McLaren MP4-31 Honda RA616H Hybrid turbo on track during the Abu Dhabi Formula One Grand Prix at Yas Marina Circuit on November 27, 2016 in Abu Dhabi, United Arab Emirates.  (Photo by Clive Mason/Getty Images)

Liberty-Media-Aktionäre stimmen Kauf von Formel 1 zu

via Sky Sport Austria
Denver (Colorado) (APA/dpa/AFP/Reuters) – Die Aktionäre des amerikanischen Medien- und Unterhaltungsunternehmens Liberty Media haben dem Kauf der Formel 1 zugestimmt. Wie das Unternehmen am Dienstag (Ortszeit) in Englewood im US-Bundesstaat Colorado mitteilte, unterstützten die Aktionäre auf einer außerordentlichen Mitgliederversammlung außerdem die Umbenennung des Unternehmens in “Formula One Group”.

Die Unternehmensgruppe des Milliardärs John Malone hatte im Vorjahr die Mehrheitsanteile an der Formel 1 für 4,4 Milliarden Dollar (4,12 Mrd. Euro) erworben. Zudem sollten Schulden in ähnlicher Höhe übernommen werden. Nun muss noch der Motorsportweltverband FIA zustimmen, damit Liberty Media endgültig zum Besitzer der Formel 1 wird.

F1-Legende Hill hofft auf mehr Rennen in den USA

Das US-Unternehmen will die Formel 1 modernisieren und dabei vor allem den US-Markt im Blick, nachdem sich der langjährige Chef Bernie Ecclestone in den vergangenen Jahren vor allem auf Schwellenländer konzentriert hatte. Der neue Formel-1-Vorstandschef Chase Carey, ein früherer enger Mitarbeiter des erzkonservativen australischen Medienmagnaten Rupert Murdoch (Fox), hat Los Angeles, New York oder Miami als Austragungsorte ins Spiel gebracht.