Zweitteuerster Abgang: Ljubicic wechselt in die deutsche Bundesliga
Abgang beim LASK: Marin Ljubicic verlässt die Linzer und wechselt in die deutsche Bundesliga. Der 22-jährige Stürmer unterschreibt beim 1. FC Union Berlin.
Ljubicic kam im Sommer 2022 zunächst leihweise zum LASK, im Juli 2023 wurde der Kroate dann fix von Hajduk Split verpflichtet. Bei den Linzern kam der Stürmer zu 100 Pflichtspieleinsätzen, erzielte 36 Tore und sieben Assists. In dieser Saison traf Ljubicic in 26 Spielen fünf Mal.
Ljubicic ist der zweitteuerste Abgang der Vereinsgeschichte und soll dem LASK etwa 4 bis 4,5 Millionen Euro bringen. Über die genaue Ablöse wurde zwischen den Vereinen Stillschweigen vereinbart. Der Vertrag des Offensivspielers in Linz wäre noch bis Juni 2027 gelaufen.
Die Stimmen zum Ljubicic-Transfer:
„Wir sind stolz, dass wir nach Keito Nakamura nun mit Marin Ljubicic den zweitteuersten Transfer der Vereinsgeschichte realisieren konnten. Das verdeutlicht die gute Entwicklung von Marin, aber auch von uns als Verein in den vergangenen Jahren. Der Transfer zeigt, dass wir als LASK eine attraktive Adresse und ein ideales Sprungbrett für junge Spieler sein können, um den Schritt in eine europäische Topliga zu schaffen“, sagt LASK-CEO Siegmund Gruber.
LASK-Trainer und Sportdirektor Markus Schopp über den Abgang: „Marin Ljubicic hat viel für den LASK geleistet, die Anzahl seiner Tore spricht für sich. Mit 22 Jahren ist er nach wie vor ein sehr junger Spieler und wir wünschen ihm, dass er nun auch in der deutschen Bundesliga seinen Weg macht. Ich denke, dass wir auf dieser Position viele spannende und unterschiedliche Spielertypen im Kader haben, die uns ebenfalls noch große Freude bereiten können.“
„Wenn man in Österreich spielt, verfolgt man natürlich auch die Bundesliga. Umso mehr habe ich mich über das Interesse von Union gefreut und bin nun froh, dass alles geklappt hat. Ich freue mich auf den Verein und die Stadt und will insbesondere auch die Fans möglichst schnell von mir überzeugen“, so Marin Ljubicic nach seiner Vertragsunterschrift.
„Marin ist ein großes Talent in seiner Altersklasse und hat nicht nur beim LASK gezeigt, welche Qualitäten er vor dem Tor hat. Auch seine Übersicht, Schnelligkeit und technischen Stärken werden uns weiterhelfen und dem Trainerteam mehr Möglichkeiten in der Offensive geben“, erklärt Horst Heldt, Geschäftsführer Profifußball Männer beim 1. FC Union Berlin.
Bild: GEPA
