Lustenau-Profi Grabher: VAR-Entscheid „hinterlässt viele Fragezeichen“
Der Videobeweis als Dauerthema: In den letzten Runden der ADMIRAL Bundesliga häufte sich der Ärger über strittige Auslegungen und klare Fehlentscheidungen durch den VAR. Im exklusiven Interview spricht Lustenau-Profi Pius Grabher mit Sky Reporter Eric Niederseer über seine Sicht auf die aktuellen Diskussionen.
„Ich persönlich habe schmunzeln müssen. Für mich war’s nicht ganz greifbar, wie so eine Szene in der heutigen Zeit überhaupt zustande kommen kann. Ich hab‘ gar nicht den Ernst dahinter gesehen. Die Szene hat schon viele Fragezeichen hinterlassen“, gibt der Mittelfeldspieler des Aufsteigers seinen Unmut über die Fehlentscheidung im Match gegen den LASK zu. Mit der heutigen Partie gegen den SK Sturm Graz (ab 16 Uhr live und exklusiv auf Sky Sport Austria 2 – streame das Spiel mit dem Sky X Traumpass) will Grabher aber endgültig mit der Niederlage abschließen: „Lange nachzujammern hilft uns nichts.“
Video-Highlights: LASK – Austria Lustenau 1:0
Den VAR sieht er dennoch als gutes Hilfsmittel an, wobei die Umsetzung vor allem national verbessert gehöre: „Grundsätzlich bin ich ein Befürworter, bei den Großereignissen sieht man relativ gut, wie man den VAR nutzen sollte. Da sind wir in Österreich leider relativ weit davon entfernt. Da fragt man sich schon, wieso die ein oder andere Entscheidung so getroffen wird, obwohl man Hilfsmittel hat. An der Qualität der Schiedsrichter kann’s eigentlich nicht liegen.“
Grabher wünscht sich „Austausch auf Augenhöhe“
Insgesamt wünscht sich der Lustenauer Stammspieler eine besseren Kommunikation mit den Referees: „Was ich mir als Spieler ein bisschen mehr wünsche, ist der Austausch am Feld. Das gehört irgendwo auch dazu, solange man sich auf Augenhöhe begibt. Und ich glaube nicht, dass es sinnvoll ist, wenn ein Schiedsrichter Minuspunkte bekommt, wenn er die Onfield-Review nutzt.“
(Red.)
Beitragsbild: GEPA.
