„Machbare Gruppe“ – ÖHB-Teamchef Pajovic für Hauptrunde zuversichtlich

Österreichs Handballmänner blicken der zweiten Turnierphase der WM in Kroatien, Norwegen und Dänemark mit viel Optimismus entgegen.

Das Minimalziel Hauptrunde wurde trotz namhafter Ausfälle geschafft, die Erleichterung darüber war auch nach der – erwartbaren – Niederlage gegen Frankreich groß. „Ich hatte nach den Ausfällen schon ein bisschen Angst, es war alles offen“, gestand ÖHB-Teamchef Ales Pajovic am Samstagabend.

„Wenn man bedenkt, dass drei wichtige Spieler, davon zwei Linkshänder, ausgefallen sind, muss man zufrieden sein“, erklärte Pajovic im Hinblick auf die Absenzen von Kapitän Mykola Bilyk, Janko Bozovic und Boris Zivkovic. „Wir merken, dass das ein bisschen weh tut.“ Doch andere hätten ihre Sache als „Einspringer“ im Rückraum gut erledigt. „Elias Kofler funktioniert vorne und hinten, und Nemanja Belos kann uns im Angriff wirklich helfen.“

Strafen nach WM-Fan-Ausschreitungen gegen Nordmazedonien

Die Chancen auf das Viertelfinale leben jedenfalls. Die zwei gegen Mitaufsteiger Katar erspielten Punkte lassen Rot-Weiß-Rot alle Chancen – auch wenn die Mission, zumal mit dem aktuellen Kader eine höchst schwierige ist. Platz zwei hinter dem klaren Hauptrundenfavoriten Frankreich wäre dazu nötig, aufgrund der Gegner darf immerhin spekuliert werden. Es handelt sich um die Niederlande, Ungarn und mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit Nordmazedonien.

ÖHB-Tormann Möstl will sich steigern

„Die Gruppe ist richtig ausgeglichen, sie ist machbar“, meinte Pajovic. „Ungarn ist sicher der stärkste Gegner. Aber auch die Niederlande haben eine super Mannschaft. Und Nordmazedonien hat jetzt viele junge Spieler, ist wieder voll motiviert.“ Ähnlich hoffnungsfroh zeigte sich ÖHB-Tormann Constantin Möstl. „Die sind gefühlt alle auf einem Niveau. Jedes Spiel wird so ein richtig harter, aber nicht unmöglicher Kampf“, prophezeite der 24-Jährige.

Dafür müsse freilich auch eine Steigerung bei ihm und Kompagnon Florian Kaiper her. „Die Mannschaft ist da. Wir Tormänner müssen aber noch besser ins Turnier kommen. Dann können wir das schaffen“, sagte Möstl, der noch nach der herausragenden Form bei der EM im vergangenen Jahr und auch in der Herbstsaison in der deutschen Bundesliga sucht.

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(APA)/Bild: GEPA