„Magic“ Johnson als Präsident der Lakers zurückgetreten

Los Angeles Der frühere Superstar Earvin „Magic“ Johnson ist als Präsident des NBA-Teams der Los Angeles Lakers zurückgetreten.

Dies gab der US-Amerikaner am Dienstag (Ortszeit) auf einer spontan einberufenen Pressekonferenz bekannt.

„Ich will wieder Spaß haben“

„Ich war glücklicher, als ich nicht Präsident der Lakers war“, erklärte der 59-Jährige. „Ich möchte wieder Spaß haben.“

Johnson übernahm im Februar 2017 den Job und sollte die Lakers nach mehreren Jahren ohne Playoff-Teilnahme wieder zu einem Titelkandidat formen. Mit der Verpflichtung von LeBron James im vergangenen Sommer schien ihm ein großer Coup gelungen zu sein, doch auch mit dem Superstar verpasste der 16-fache NBA-Champion in dieser Saison die Playoffs.

Kein Wort zur Besitzerin

Johnson sagte zudem, dass er Besitzerin Jeanie Buss und General Manager Rob Pelinka nicht über seine Entscheidung informiert habe.

„Ich konnte es nicht ertragen, ihr es zu sagen. Ich liebe sie wie eine Schwester“, begründete der Olympiasieger von 1992 das Vorgehen. Johnson will sich in Zukunft wieder um einzelne Basketballspieler kümmern.

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(APA)

Beitragsbild: Getty Images