Mario Sonnleitner über seinen Legenden-Status nach 400 Bundesliga-Spielen: „500 wird wahrscheinlich schwierig werden, aber man weiß ja nicht.“
- Andreas Heraf zum Unentschieden: „Wenn man vor einem Jahr gesagt hätte, Ried holt in Hartberg einen Punkt, hätten alle gejubelt“
- Kurt Russ: „Ich wollte anfangen, dass wir die Null stehen haben und das ist wieder nicht geglückt“
- Sascha Horvath: „Mit dem 1:1 können wir leben“
- Martin Stranzl: „Das Spiel war ziemlich zerfahren und ein bisschen ein Hin und Her“
TSV Egger Glas Hartberg spielt 1:1 Unentschieden gegen SV Guntamatic Ried. Die wichtigsten Stimmen zur Partie des 4. Spieltages der ADMIRAL Bundesliga bei Sky Sport Austria.
TSV Egger Glas Hartberg – SV Guntamatic Ried 1:1 (0:1)
Schiedsrichter: Daniel Pfister
Kurt Russ (Trainer TSV Egger Glas Hartberg):
…über das Spiel: „In der zweiten Halbzeit waren wir wieder da, so wie ich geglaubt habe, dass wir auftreten werden. Die erste Halbzeit haben wir ein bisschen verschlafen. Vielleicht war es doch zu defensiv, aber ich wollte anfangen, dass wir die Null stehen haben und das ist wieder nicht geglückt. Aber für die zweite Halbzeit muss ich der Mannschaft ein Riesenlob aussprechen. Es ist nicht einfach, gegen SV Ried zu spielen, deswegen bin ich mit dem Punkt zufrieden.“
Mario Sonnleitner (TSV Egger Glas Hartberg):
…über seinen Legenden-Status nach 400 Bundesliga-Spielen: „Natürlich bin ich stolz, das ist doch einiges, 400 Spiele. Ich dachte nicht, als ich mit 17, 18 angefangen habe, dass es 400 werden. Ich bin trotzdem ehrgeizig und zielorientiert und will so viele Spiele wie möglich absolvieren. 500 wird wahrscheinlich schwierig werden, aber man weiß ja nicht.“
Sascha Horvath (TSV Egger Glas Hartberg):
…über das Spiel: „Sie (SV Ried, Anm.) sind bei Standards gefährlich und machen uns zwei Tore. Zum Glück war eines Abseits. In der zweiten Halbzeit sind wir positiv rausgekommen und haben wieder Chancen gehabt. Mit dem 1:1 können wir leben, weil wir in der ersten Halbzeit so negativ am Platz waren und in der zweiten Halbzeit so positiv, wo man wieder sieht, was für Qualitäten wir am Platz haben.“
Andreas Heraf (Trainer SV Guntamatic Ried):
…über das Spiel: „Ich freue mich, dass wir ungeschlagen geblieben sind und gegen eine gute Mannschaft einen Punkt geholt haben. Auf der anderen Seite bin ich ein bisschen traurig, weil wir – bis auf diese 20 Minuten nach der Pause, wo wir den Faden verloren und das Gegentor bekommen haben – eigentlich die Besseren waren heute. Es tut mir ein bisschen weh, aber auf der anderen Seite hätten wir in den 20 Minuten nach der Pause auch das Spiel verlieren können. Wenn man vor einem Jahr gesagt hätte, Ried holt in Hartberg einen Punkt, hätten alle gejubelt. Nur weil es momentan so gut läuft, ist man ein bisschen enttäuscht.“
…über die Kritik, dass SV Ried destruktiv und ergebnisorientiert spiele (vor dem Spiel): „Ich erinnere mich an den Spruch von José Mourinho: ‚Im Fußball gibt es viele Dichter, nur die gewinnen keine Titel.‘ Diesen Spruch finde ich überragend, weil es im Fußball nicht immer nur darum geht, schön zu spielen, sondern effektiv zu sein.“
Seifedin Chabbi (SV Guntamatic Ried):
…über seine vermeintliche Unzufriedenheit nach seiner Auswechslung: „Der Trainer ist der Chef und wenn er mich rausnimmt und glaubt, dass das richtig ist, dann passt das, aber ich glaube, ich wäre fehl am Platz, wenn ich zufrieden bin, wenn ich nach 53 Minuten ausgewechselt werde. Dadurch, dass es im Stadion ein bisschen lauter ist, muss man laut reden, aber da ist überhaupt nichts Böses dabei.“
Martin Stranzl (Sky Experte):
…über das Spiel: „Das Spiel war ziemlich zerfahren und ein bisschen ein Hin und Her. Ried kann zufrieden sein, einen Punkt auswärts mitgenommen zu haben. Hartberg hat sich aufgrund der letzten beiden Spiele wahrscheinlich ein bisschen mehr ausgerechnet.“