Martinez-Fuß verhinderte Kolo Muani-Märchen im Finale
Nach dem Halbfinale gegen Marokko feierten die französischen Fans ihren 2:0-Torschützen, Randal Kolo Muani. Im Finale der FIFA-WM 2022 verpasste es der Frankfurt-Stürmer in der Nachspielzeit der Verlängerung, trotz Topchance, Frankreich zum dritten WM-Titel zu schießen.
Was war den das für ein unheimlich spannendes Finale zwischen den Franzosen und den Argentiniern. Zweimal führten die Argentinier und zweimal sorgte Kylian Mbappe mit seinen Treffern für den Ausgleich. Das wahrscheinlich spannendste WM-Finale in diesem Jahrhundert endete dementsprechend erst nach dem Elfmeterschießen. Während sich letztendlich die „Gauchos“ aufgrund von den Fehlschüssen von Coman und Tchouameni durchsetzten, hatte Randal Kolo Muani in der 123. Spielminute die Riesenchance, es erst gar nicht zum Elfmeterschießen kommen zu lassen.
Die letzten Sekunden des WM-Endspiels 2022 laufen: Die Zuschauer im Stadion und vor den Fernsehgeräten stellten sich schon emotional auf das Elfmeterschießen ein, während in den letzten Sekunden der Verlängerung der Torjäger von Eintracht Frankfurt zu einer Topchance kam. Alleine vor Emilio Martinez stehend zog Randal Kolo Muani mit viel Power ab, konnte jedoch nicht den Schlussmann der Argentinier überwinden. Mit einer sensationellen Fußparade von Martinez ging es ins Elfmeterschießen und für Argentinien schließlich zum dritten Weltmeistertitel.
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Randal Kolo Muani verpasst Siegtor in der 123. Minute
Was wäre das für eine Geschichte gewesen? Hätte Randal Kolo Muani die Chance in der 123. Minute verwertet, so wäre es ziemlich sicher 4:3 für Frankreich ausgegangen und die „Équipe Tricolore“ wäre nach Brasilien (1958 und 1962) der nächste Back-to-Back-Weltmeister geworden. Nach seiner Nachnominierung hätte er nicht nur im Halbfinale getroffen, sondern auch im größten Spiel des Fußballs sein Land zum Weltmeister geschossen und das obwohl er noch drei Jahre zuvor in der 3. Liga Frankreichs auf der Bank saß. Zum Leidwesen aller Frankreichfans kommt diese Geschichte nicht ohne Konjunktiv aus, da der 24-Jährige die Chance zum 4:3 letztendlich nicht genutzt hat.
Nichtsdestotrotz hat der 24-Järhige eine starke WM gespielt. Wie schon erwähnt, traf er im Semifinale gegen die Marokkaner zum 2:0. Im Endspiel der WM 2022 sorgte er, aufgrund seines Einsatzes in der Defensivreihe der Argentinier für Unordnung und holte zudem den Elfmeter für den Anschlusstreffer durch Kylian Mbappe (1:2 – 80. Minute) heraus. Sein aktueller Verein ist stolz auf seine Leistungen bei der WM und hofft natürlich, dass er im neuen Jahr an seine Leistungen aus der Hinrunde anknüpfen kann.
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(red.)/Bild: Imago
