Matt McIlvane: „Wir müssen von dem Spiel lernen“

via Sky Sport Austria
  • Greg Ireland: „Je länger das Spiel dauerte, desto besser wurden wir“
  • Jean-Philippe Lamoureux: „Es hat sich heute ein bisschen wie in den Playoffs angefühlt“
  • Thomas Raffl: „Ich kann es kaum erwarten wieder zu spielen“
  • Bernd Brückler: „Salzburg findet immer einen Weg das Spiel nachhause zu spielen“

 

Der EC Red Bull Salzburg bezwingt den HCB Südtirol Alperia mit 2:1. Alle Stimmen zur Partie bei Sky Sport Austria HD.

 

EC Red Bull Salzburg – HCB Südtirol Alperia, 2:1 (1:0, 1:0, 0:1)

 

Matt McIlvane (Head Coach EC Red Bull Salzburg):

…nach dem Spiel: „Wir haben sehr gut verteidigt. Es war auch sehr wichtig, was wir mit der Scheibe gemacht haben, J.-P. (Lamoureux) war natürlich da, wenn wir ihn gebraucht haben. Wir müssen von dem Spiel lernen, aus den großen Spielen etwas mitnehmen. Es war ein gutes zweites Drittel, wir konnten unsere Chancen nicht gut nützen. Wir hatten sehr oft Scheibenbesitz, haben gut nach vorne gespielt. Die jungen Spieler hatten viel Eiszeit, die müssen auch lernen gegen gute Teams zu gewinnen.“

 

Greg Ireland (Head Coach HCB Südtirol Alperia):

…nach dem Spiel: „Wir hatten unsere Chancen, die ersten zwei Drittel waren wir nicht wirklich am Eis, im Schlussdrittel hatten wir gute Momente. Das Umschaltspiel war nicht immer so gut. Je länger das Spiel dauerte, desto besser wurden wir. Das Zweikampfverhalten und die Einstellung haben mir gut gefallen. Als Trainer kannst du dich nicht über die fehlenden Spieler beschweren, wir haben genug gute Spieler, vier gute Linien. Insgesamt haben sie die Sache gut gemacht. Beide Torhüter (Leland Irving und J.-P. Lamoureux, Anm.) haben das gezeigt, was man von ihnen erwartet, sie sind die besten Torhüter der Liga.“

 

Marco Insam (HCB Südtirol Alperia):

…nach dem Spiel: „Im dritten Drittel haben wir besser gespielt, unser Forechecking war besser. Aber heute war es nicht genug. Er (J.-P. Lamoureux) ist ein super Torhüter, wir müssen mehr auf das Tor schießen. Es ist natürlich ein großer Faktor, wenn gute Spieler fehlen.“

 

Jean-Philippe Lamoureux (Goalie EC Red Bull Salzburg):

…nach dem Spiel: „Ich versuche es den Gegnern immer so schwer wie möglich zu machen. Es hat sich heute ein bisschen wie in den Playoffs angefühlt, ein kampfbetontes Spiel. Im ersten Drittel hatten beide Teams nicht viele Chancen, im zweiten hat sich das Spiel geöffnet, wir waren aggressiver, im dritten Drittel hat Bozen stark angefangen und das Momentum bekommen. Wir haben dann einen guten Job gemacht und am Sieg festgehalten.“

 

Thomas Raffl (EC Red Bull Salzburg):

…nach dem ersten Drittel: „Ich bin bei unseren Ärzten in guten Händen, meine Verletzung muss erst voll ausheilen. Seit einem Monat bin ich wieder am Eis und top vorbereitet für nach dem Break. Ich kann es kaum erwarten, wenn es nach mir ginge, würde ich schon spielen, ich vertraue aber den Ärzten und werde dann top vorbereitet sein. Unser erstes Ziel war es die reguläre Saison als Erster zu beenden, jetzt ist alles eng beisammen und wir wollen beweisen, dass wir die beste Mannschaft sind und auch nach der Pickround als Erster in die Playoffs starten. Wir haben viele junge Spieler in die Kampfmannschaft gebracht, es ist schön anzusehen, weil ich weiß, dass der Profi-Weg ein steiniger ist. Sie machen einen Top-Job und steigern sich von Spiel zu Spiel. J.-P. hat uns in jedem Spiel Chancen gegeben, um zu gewinnen, er ist ein Top-Rückhalt, ich könnte mir keinen besseren Torhüter wünschen.“

 

Bernd Brückler (Sky Experte):

…nach dem ersten Drittel: „Salzburg war für mich klar besser, sie sind super ins Spiel gestartet, aggressiv, sie drücken den Bozenern ihr Spiel auf, die sich schwer tun ihr eigenes Spiel aufzuziehen. Die Spiel- und Leaderqualitäten von Thomas Raffl werden vermisst.“

…nach dem zweiten Drittel: „HCB muss einiges ändern, das Spiel von Leland Irving spricht für sie. Sie müssen viel aggressiver spielen. Sie müssen die Pucks hinaus chippen und mit Tempo auf Zwei-gegen-Eins-Situationen lauern. Salzburg ist im Laufe des Drittels immer stärker geworden und sie haben den Südtirolern keine Chance mehr gelassen. Salzburg hat die volle Kontrolle gehabt. Ein Zwei-Tore-Vorsprung ist das gefährlichste im Eishockey.“

…nach dem Spiel: „J.-P. Lamoureux war wieder ein großer Faktor, Salzburg hat gut gespielt, der Sieg geht absolut in Ordnung. Sie finden immer einen Weg das Spiel nachhause zu spielen. Anthony Bardaro ist ein sehr gefährlicher Spieler vor dem Tor für den HCB. Bozen muss noch mehr Scheiben vor das Tor bringen. Matt McIlvane war schon als Spieler mit so viel Konsequenz und Detail bei der Arbeit, diesen Spirit sieht man bei ihm auch als Coach. Bozen weiß, dass sie noch mehr Aggressivität auf das Eis bringen müssen, um mit Salzburg mitzuhalten und noch mehr Verkehr vor dem Tor erzielen.“