Mattersburg-Profi Gruber angefressen: „Wenn das kein Elfmeter ist…“
Der SV Mattersburg ist in der Fußball-Bundesliga nach der Coronapause weiter ungeschlagen. Mit dem 1:1 beim neuen Tabellenschlusslicht WSG Tirol haben die Burgenländer nach drei Runden in der Qualifikationsgruppe fünf Punkte geholt (Spielbericht + VIDEO-Highlights).
Mattersburg-Torschütze Andreas Gruber ist nach dem 1:1 gegen die WSG Tirol bedient. Der Angreifer hadert mit dem Gegentor der Burgenländer, aber auch mit dem Schiedsrichter. Der Ausgleich für die Wattener war laut Gruber unnötig und unter dem Strich ein „dummes 1:1„. Vor allem die Feldüberlegenheit der Mattersburger in der 2. Halbzeit machte dem Stürmer zu schaffen. „Ich glaube, dass da viel mehr drin war„, sagte der 24-Jährige und ergänzte: „Wir waren eigentlich die bessere Mannschaft.“
Handspiel-Entscheidung bringt Gruber auf die Palme
„Wenn man dann wieder mal einen klaren Elfmeter nicht kriegt, dann ist es bitter„, erläuterte ein sichtlich frustrierter Gruber. Auch wenn sich der Linienrichter danach bei den Mattersburgern entschuldigte, ist für den gebürtigen Steirer die Entscheidung nicht nachvollziehbar. „Wenn das kein Elfmeter ist, bin ich im falschen Film„, sagte Gruber und fügte an: „Der hat klar die Hand draußen.“
Freuen durfte sich Gruber über sein sehenswertes Tor zum 1:0. Der Angreifer verwandelte einen Volley-Schuss aus rund 16 Metern direkt. „Ich überlege da nicht lange. Ich habe ihn direkt genommen„, meinte der angefressener Gruber. Die Situation um eine mögliche Gelb-Rote Karte für einen Mattersburg-Spieler in der 2. Halbzeit will Gruber nicht beurteilen. Er habe die Aktion nicht richtig mitbekommen.
Nun blickt Gruber und der SVM trotzdem nach vorne, denn die Form der Grün-Weißen passt derzeit. „Wir zeigen in jedem Spiel 100%„, meinte Gruber und ergänzte: „Wir wollen so viele Punkte wie möglich holen und nach vorne angreifen.“
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