Tiroler Traumtore: Meister Sturm reist mit bösen Erinnerungen zur WSG
Nach dem Cup-Fehlstart gegen Altach nahm Meister Sturm zuletzt mit dem 1:0 über Ried wieder Fahrt auf, ein Zähler fehlt auf das Topduo. In den finalen vier Runden vor der Punkteteilung treffen die Steirer mit der WSG, Blau-Weiß Linz, dem WAC und Altach ausschließlich auf mehr oder weniger klare Außenseiter, das Punktekonto soll dementsprechend anwachsen.
„Der Sieg gegen Ried hat uns Selbstvertrauen und wichtige drei Punkte für die Tabelle gegeben“, stellte Neo-Coach Fabio Ingolitsch fest. Zugleich konstatierte der Salzburger aber „auch noch sehr viel Potenzial nach oben“.
Ingolitsch, der mit der WSG einen „enorm harten Brocken“ erwartet, kann personell fast aus dem Vollen schöpfen. Möglich, dass es zum Sturm-Debüt von Verteidiger Albert Vallci kommt, der gegen Ried noch auf der Bank saß. Auch die gegen Ried noch fehlende Spielgenehmigung für den schottischen Leihstürmer Rory Wilson dürfte am Samstag kein Problem mehr darstellen.
WSG mit guten Erinnerungen an Sturm
Die WSG ist nach drei Niederlagen en suite auf der Suche nach dem Erfolg, der Abstand zu Platz sechs auf fünf Punkte angewachsen. Das Ziel heißt aber ohnehin weiter Klassenerhalt. Immerhin haben die Tiroler beste Erinnerungen an die Blackys.
Das 3:1 in Graz Anfang Dezember war der erste Oberhaus-Erfolg über Sturm überhaupt. Für Trainer Philipp Semlic ist das freilich Schnee von gestern. „Die Vorzeichen auf Seiten der Grazer haben sich durch den Trainerwechsel und die vielen Transfers im Winter deutlich verändert“, betonte der Steirer, der wieder auf den zuletzt gesperrten Defensivmann David Kubatta setzen kann.
Tiroler Traumtore! Der WSG-Sieg bei Sturm im Video
WSG Tirol vs. SK Sturm Graz am Samstag ab 16:30 Uhr live auf Sky Sport Austria – mit Sky X live streamen!
(APA)/Beitragsbild: GEPA
