GRAZ,AUSTRIA,08.JAN.21 - ICE HOCKEY - ICE Hockey League, Graz 99ers vs EC Vienna Capitals. Image shows the rejoicing of  Adis Alagic (99ers), Bernhard Starkbaum (Capitals) and the rejoicing of Michael Schiechl (99ers). Photo: GEPA pictures/ Michael Riedler

Michael Schiechl: „Es ist alles perfekt gelaufen heute“

via Sky Sport Austria

Bernhard Starkbaum: „Im ersten Drittel haben wir nicht das gemacht, was wir uns vorgenommen haben“

Oliver Setzinger: „Es gehen die Sachen auf, die uns in den letzten Partien nicht aufgegangen sind“

Nikolaus Hartl: „Jeder Spieler ist alt genug, um zu wissen um was es geht“

Florian Iberer: „Für mich war es nach dem ersten Drittel entschieden, Graz war zu konsequent“

 

Die Moser Medical Graz99ers schlagen die spusu Vienna Capitals mit 6:2. Die Stimmen zur Partie bei Sky Sport Austria.

 

Moser Medical Graz99ers – spusu Vienna Capitals, 6:2 (4:0, 0:1, 2:1)

 

Oliver Setzinger (Moser Medical Graz99ers):

…nach dem ersten Drittel: „Es gehen die Sachen auf, die uns in den letzten Partien nicht aufgegangen sind. Wir hauen die Scheiben rein, wenn wir es müssen und jeder spielt hinten sehr verantwortungsvoll und deshalb haben wir einen ziemlich guten Polster mit dem 4:0.“

 

Michael Schiechl (Moser Medical Graz99ers):

…vor dem Spiel: „Es hört sich gut an, ich bin froh, dass ich wieder in Graz bin. Schauen was möglich ist, durch den Lockdown war ich eingeschränkt, aber ich bin bereit für die Aufgabe. 12 Jahre ist es her, ich habe mich damals schon wohl gefühlt in Graz und bin wieder bereit und hoffe, dass wir eine gute Phase hinlegen können. Es war keine gute Saison durch Corona. Ich bin froh, dass ich die Möglichkeit habe gute Leistungen zu zeigen und Graz zu helfen. Konditionell geht es mir sehr gut, ich war jeden Tag am Berg wandern, das war mein Training im Lockdown.“

…nach dem Spiel: „Es ist alles perfekt gelaufen heute. Wir haben super gekämpft und ein verdientes 6:2. Wir haben gut trainiert, haben eine gute Stimmung in der Mannschaft und gleich die Tore gemacht. Sehr wichtig für das Team. Ich habe dreimal mittrainiert, bin relativ kurz da. Die Stimmung in der Mannschaft ist sehr gut und ich glaube der Trainer macht einen guten Job.“

…über seine Fitness: „Ich hätte es mir ein bisschen besser vorgestellt, aber Training ist doch was anderes als ein Spiel. Der Tank ist leer, jetzt wird regeneriert.“

 

Bernhard Starkbaum (Goalie spusu Vienna Capitals):

…nach dem Spiel: „Im ersten Drittel haben wir nicht das gemacht, was wir uns vorgenommen haben, die Grazer haben eiskalt die Chancen ausgenützt und dann wird es schwer in Graz. In der Drittelpause haben wir uns zusammengesetzt und gemeint, wir probieren es mental mit 0:0 anzugehen. Im zweiten Drittel war es ganz gut, aber einfach zu wenig. Wir wollen von Spiel zu Spiel besser werden, auch heute haben wir phasenweise sehr gut gespielt, das Ergebnis sagt was anderes. Morgen geht die Sonne wieder auf.“

 

Nikolaus Hartl (spusu Vienna Capitals):

…nach dem zweiten Drittel: „Wir haben den Start komplett verschlafen, hätten wir so gespielt wie im zweiten Drittel, würde es anders ausschauen. Die Liga ist so eng heuer, jede Mannschaft hat sehr gute Spieler. Die Grazer haben auch einen neuen Trainer, waren spritziger vom Start weg, wir haben schwere Bein gehabt, sehr viele Spiele hintereinander gehabt, das soll keine Ausrede sein. Der Trainer braucht keine großen Worte finden, jeder Spieler ist alt genug, um zu wissen um was es geht.“

 

Florian Iberer (Sky Experte):

…vor dem Spiel: „Für Graz ist es heute ein Pflichtsieg, wenn sie die Top-6 erreichen wollen, sie müssten einen richtigen Lauf hinlegen. Die vielen Neuzugänge (in der Liga, Anm.) sind nicht überraschend. Die ersten Spieler werden aus der NHL in die AHL runtergeschickt. Ligen spielen nicht komplett, deshalb bleiben viele Spieler auf dem Markt übrig und die österreichischen Klubs können sich an einem großen Markt bedienen. Es ist wirklich viel Potenzial am Markt und ich denke, dass sich dieser Trend fortsetzen wird.“

…vor dem Spiel über Michael Schiechl: „Er ist ein ganz wertvoller Spieler, in Salzburg war er einer der Führungsspieler. Es war ein hartes Zeichen von Salzburg mit dem Umbruch und Schiechl weg. Ich freue mich sehr für ihn, dass er in Graz die Chance hat sich nochmal zu beweisen. Er hat lange keine Eislaufschuhe angehabt, ich bin gespannt, wie schnell er diesen Rückstand aufholen wird.“

…vor dem Spiel über die Vienna Capitals: „Die Capitals sind extrem gut strukturiert, gecoacht, sie bringen die Pucks einfach auf das Tor. Machen auch billige Tore, die haben sie davor in der Zeit nicht gemacht, das machen sie jetzt ausgezeichnet und kommen zu Erfolgen.“

…nach dem ersten Drittel: „Für mich unerklärlich. Die Wiener sind nicht vorhanden, die Grazer haben das Spiel diktiert. Taktische Undiszipliniertheit und mental nicht vorbereitet auf das Spiel hier und dann geht man hier so unter im ersten Drittel. Ein wunderschönes Tor von Oliver Setzinger, da braucht man die Extraklasse, um den so raufzusetzen. Ein typisches Schiechl-Tor, er kämpft vor dem Tor, gewinnt den Zweikampf und macht das Tor. Ich freue mich riesig für ihn. Es wird schwierig für die Caps heute zurückzukommen.“

…nach dem zweiten Drittel: „Man hat gesehen, dass die Caps ein Lebenszeichen von sich gegeben haben, sie haben verdient das Drittel gewonnen. Es waren Chancen auf beiden Seiten und Graz hat das Spiel gut verwaltet. Es wird ganz schwer für die Wiener, die Grazer spielen das zu clever. Die Grazer sollen sich nicht zu viele Gedanken machen, ihr Spiel spielen, mit Einfachheit aus dem eigenen Drittel heraus sind sie gut im Spiel und ich glaube, das wird ihnen der Coach mit auf den Weg geben.“

…nach dem dritten Drittel: „Für mich war es nach dem ersten Drittel entschieden, Graz war zu konsequent. Trotzdem war es ein flottes, spannendes Match und gute Unterhaltung für uns als Fans. Graz hat sehr clever gespielt. Aus Michael Schiechls Sicht ist es ein wunderbarer Abend. Er war sicher ein bisschen nervös nach zehn Monaten ohne Training mit einer Mannschaft. Durch ihre Spielweise hat sich Graz das Selbstvertrauen erarbeitet, das hat sie nach vorne geworfen, man sieht an den Interviews, dass Selbstvertrauen da ist.“