KAPFENBERG,AUSTRIA,30.MAR.22 - BASKETBALL - BSL, Basketball Superliga, Kapfenberg Bulls vs UBSC Graz. Image shows Milos Grubor and head coach Michael Schrittwieser (Kapfenberg).  Photo: GEPA pictures/ Hans Oberlaender

Michael Schrittwieser nach dem Sieg seiner Bulls im Steiermark-Derby: „Es schaut jetzt ein bisschen besser aus“

via Sky Sport Austria
  • Schrittwieser weiter: „Der UBSC hat uns vor allem am Rebound sehr wehgetan. Aber unsere offensiven Trefferqualitäten haben uns dann über das Spiel gerettet“
  • Graz-Head Coach Ervin Dragsic: „Wir haben leider in den entscheidenden Phasen des Spiels zu viele Fehler gemacht“
  • Dragsic weiter: „Ich hoffe, wir bekommen für die Playoffs noch einen Spieler, auf den wir zählen können“
  • Kapfenberg-Obmann Oliver Freund angesprochen auf Ex-Trainer Mike Coffin und eine mögliche weitere Zusammenarbeit: „Die Türen sind offen für ihn. Es sind ihm gegenüber Optionen kundgetan worden“

Die Kapfenberg Bulls gewinnen das Steiermark-Derby gegen den UBSC Graz mit 96:89. Die Stimmen zur Partie der bet-at-home Basketball Superliga bei Sky Sport Austria.

Kapfenberg gewinnt punktereiches Steiermark-Duell gegen Graz

Kapfenberg Bulls – UBSC Raiffeisen Graz 96:89 (50:47)

Michael Schrittwieser (Head Coach Kapfenberg Bulls):
…nach dem Sieg: „Der UBSC hat uns sehr wehgetan, vor allem am Rebound. Aber unsere offensiven Trefferqualitäten haben uns dann über das Spiel gerettet.“

…angesprochen auf das Ergebnis: „Mir wäre ein 96:66 lieber. Es ist definitiv zu viel und nicht jener Defensivbasketball, den wir spielen möchten. Aber wir wollten der Mannschaft zuallererst in der Offensive Selbstvertrauen geben und die Jungs locker machen. Die Wurfleistung ist immer der Parameter für die Form und die passt.“

…weiter zur defensiven Leistung seiner Mannschaft: „Sie werden dann aber im Playoff noch sehen, wie man Playoff-Basketball spielt. Da ziehen wir dann die Handbremse an.“

…zur Tabellensituation nach dem Spiel: „Es schaut jetzt ein bisschen besser aus. Mit den letzten Tagen und Wochen sind wir zufrieden.“

…vor dem Spiel: „Ausschlaggebend wird sein, dass wir versuchen, eine tiefere Rotation zu spielen. Graz hatte einen Tag mehr Pause, aber wir werden versuchen, früher als normal in die Bank zu gehen. Graz ist sehr talentiert, aber doch eher kurz von der Bank.“

…vor dem Spiel über die Situation in der Tabelle: „Wir müssen schauen, dass wir von da unten rauskommen. Wir sind nicht in der Position, um zu weit nach vorne zu sehen.“

Derryck Thornton (Kapfenberg Bulls):
…nach dem Sieg: „Wir haben hart gespielt und durch diese Aggressivität haben wir auch das Spiel gewonnen.“

…angesprochen auf seine persönliche Leistung: „Da geht noch viel mehr. Am Anfang war es eine schwierige Zeit, aber langsam finde ich meinen Rhythmus.“

…auf die Frage, was sich unter Schrittwieser geändert hat: „Beide Trainer sind tolle Trainer. Aber ich komme jetzt immer besser in Form und wir spielen ein bisschen härter. Ich denke, das hilft uns auch.“

Oliver Freund (Obmann Kapfenberg Bulls) in der Halbzeit:
…zum Spiel: „Man hat gesehen, dass wir defensiv inkonsequent waren. Einen Highscore auf der gegnerischen Seite brauche ich nicht. Defensiv erwarte ich mir für die zweite Hälfte mehr, damit wir es wirklich gut und sicher nach Hause spielen können.“

…seine Bilanz zum aktuellen Head Coach Michael Schrittwieser: „Ich denke, wir haben als gesamte Organisation einen Turnaround geschafft. Es geht aufwärts, die Richtung stimmt, aber es heißt hart weiterarbeiten, in Richtung Finale.“

…weiter zu den Veränderungen: „Das Teamgefüge und die Teamenergie ist um vieles besser geworden. Ich denke, man sieht es auch auf dem Feld.“

…über die Ziele für diese Saison: „Platz 3 wäre ein Ziel und ein wichtiger Meilenstein im Hinblick auf die Playoffs.“

…angesprochen auf Ex-Trainer Mike Coffin und eine mögliche Zukunft bei den Bulls: „Das nächste Meeting mit ihm gibt es am kommenden Dienstag. Da werden wir den weiteren Weg besprechen. Die Türen sind offen für ihn. Es sind ihm gegenüber Optionen kundgetan worden. Es liegt an ihm, wie und wo er sich sieht, in der Bullsorganisation.“

…weiter zu den möglichen Optionen für Coffin: „Es können auch Aufgaben außerhalb des Sports sein.“

…angesprochen auf Center Justin Briggs: „Ich hoffe, dass er bald wieder angreifen kann. Man sieht, dass wir unter dem Korb durchaus ein Problem haben. Er laboriert nach wie vor an der Mittelfußknochenverletzung, aber wir hoffen, dass er bald zurück ist.“

Ervin Dragsic (Head Coach UBSC Graz):
…nach dem Spiel: „Wir haben leider in den entscheidenden Phasen des Spiels zu viele Fehler gemacht und besonders zum Schluss, als noch zwei Minuten zu spielen waren und wir auf fünf Punkte dran waren. Aber am Ende bin ich trotzdem stolz auf die Mannschaft, was wir diese Saison leisten. Wir sehen, dass wir mit jedem fast auf Augenhöhe sind. In so einem engen Spiel entscheidet dann die Erfahrung des Gegners. Macht nichts, wir werden weitermachen.“

…angesprochen auf die Playoffs: „Ich hoffe, wir bekommen für die Playoffs noch einen Spieler, auf den wir zählen können.“

…vor dem Spiel: „Wir sind uns bewusst, dass wir dieses Jahr noch nicht gegen Kapfenberg gewonnen haben. Ein wichtiges Spiel, wenn wir oben bleiben wollen.“

…vor dem Spiel zum Gegner: „Die spielen sehr gut, haben sich sehr gesteigert. Sie sind momentan vielleicht die heißeste Mannschaft, gemeinsam mit dem BC Vienna. Die sind schwierig in den Griff zu bekommen.“

Andrea Donda (UBSC Graz):
…zur Niederlage: „Wir hätten defensiv besser spielen müssen und besser kommunizieren müssen. Offensiv hat es gepasst, aber um ein Basketballspiel zu gewinnen, musst du zu allererst gut in der Defensive spielen. Haben wir heute Abend nicht gemacht.“

…über die Gründe der Niederlage: „Es geht darum, vor allem in der Defensive besser zu kommunizieren, um für die Playoffs bereit zu sein.“

…über seine eigene Leistung: „Es war gut für mich, aber am Ende zählt der Sieg. Da spiele ich persönlich lieber schlecht und wir gewinnen als Team.“

Randy Haynes (UBSC Graz) in der Halbzeit:
…auf die Frage, was heute der Schlüssel zum Erfolg sein wird: „Wir müssen aufpassen, dass die Kapfenberger weniger Dreier nehmen und treffen, müssen da auch vielleicht ein wenig ihren Rhythmus brechen.“