Mike Büskens: „Das war heute richtig, richtig gut von uns“

via Sky Sport Austria
  • Thorsten Fink: „Ich habe heute falsch aufgestellt“
  • Louis Schaub: „Ich habe mir heute vorgenommen, dass ich endlich in einem Derby treffe und dann passiert es genau zum richtigen Zeitpunkt“
  • Robert Almer: „Mit so einer Leistung kann man gegen Rapid nicht bestehen“
  • Sky Experte Andreas Herzog: „Rapid hat ein richtig gutes Spiel abgeliefert“
  • Christoph Peschek zur Causa Entrup: „Es gibt eine klare Grenze“

 

Der SK Rapid schlägt die Austria im 318. Wiener Derby klar mit 4:1. Die wichtigsten Stimmen zur Partie exklusiv von Sky Sport Austria.

 

(Trainer ):

…nach dem Spiel: „Das war heute richtig, richtig gut von uns, besonders unsere Reaktion nach dem 1:1, das wir der Austria geschenkt haben. Die Mannschaft wollte dann für Jan das Ding in unsere Richtung bringen. Ich stelle Dinge nicht gleich in Frage, die Tendenz muss stimmen. Ich habe eine gute, junge Mannschaft, die als Team kompakt arbeitet und es macht Spaß mit ihnen. Du wirst Tage wie heute erleben, aber auch schlechtere wie letzte Woche. Wir haben heute für die Fans gewonnen, die heute auch zahlreich da waren – wenn wir von einem Zuschauerverhältnis von 50:50 reden, habe ich untertrieben. Es war ein Sieg für die Fans.“

…über Tormann Jan Novotas Fehler vor dem 1:1 für die Austria: „Eine Runde Bier wäre zu einfach um das gutzumachen, da muss es ein bisschen mehr sein, wir haben in der Kabine gleich Zeit das zu besprechen. Ein Essen wäre noch gut dazu.“

…über die Verletzung von Arnor Traustason: „Wir müssen abwarten, aber erste Prognosen zeigen, dass es doch nicht ganz so schlimm ist. Er wird abgeräumt, das passiert im Fußball und es ist gut so, dass er sich nicht ganz so schlimm verletzt hat.“

…über Maximilian Entrup: „Maxi Entrup ist ein Spieler von Rapid und wir unterstützen ihn. Joe hat einen hohen Aufwand betrieben und war nach seinem Torjubel müde. Ich habe ihm vor der Einwechslung gesagt, dass er den Derbysieg genießen soll.“

 

(Trainer ):

…nach dem Spiel: „Das Ergebnis ist sehr hoch ausgefallen, das 4:1 darf nicht mehr fallen, da müssen wir uns cleverer verhalten. Das Europa League Spiel hat uns Kraft gekostet und ich habe zu offensiv aufgestellt, ich habe eine Fehler gemacht. Ich habe heute falsch aufgestellt, wenn ich das Spiel Revue passieren lasse. Wir haben auf den Außenpositionen zu viel Platz gelassen. Wir wollten Ballbesitz haben, was auch aufgegangen ist, aber die Offensivspieler müssen bei der Arbeit nach hinten noch lernen. Nach dem 2:1 haben wir nicht mehr zulegen können. Wir waren nicht hundertprozentig frisch im Kopf. Wenn man das Spiel heute sieht, sind wir natürlich sehr traurig, auch für unsere Fans. Wir haben jetzt eine Woche Zeit uns aufzurichten. Ich bin froh, dass jetzt ein bisschen mehr Zeit ist und wir uns eine Woche in Ruhe auf das Spiel in Graz gegen Sturm vorbereiten können.“

 

(Torschütze ):

…nach dem Spiel: „Das Gegentor war sehr bitter, aber dann hat es gleich wieder eingeschlagen und wir haben ideal geantwortet. Ich habe mir heute vorgenommen, dass ich endlich in einem Derby treffe und dann passiert es genau zum richtigen Zeitpunkt. Jan muss sich nicht bedanken, Fehler können passieren.“

…zur Causa Entrup: „Das müssen wir als Verein gemeinsam lösen.“

 

(Tormann ):

…nach dem Spiel: „Heute haben wir nichts zu lachen, so wie wir auftreten, haben wir uns auch nichts verdient … wenn man keine Zweikämpfe annimmt und alle Tugenden vermissen lässt. Wir haben nicht nach hinten gearbeitet, keine Zweikämpfe angenommen und so kann man gegen Rapid nicht bestehen.“

 

(Sky Experte):

…über das Spiel: „Rapid hat ein richtig gutes Spiel abgeliefert, jeder einzelne ist an sein Leistungslimit herangekommen, im Gegensatz zur Austria. Der Sieg war auch in der Höhe verdient. Für Rapid war es ein Schock mit so einer Aktion den Ausgleich hinnehmen zu müssen und nach dem 2:1 hat die Austria es nicht mehr geschafft zurückzukommen.”

 

(Geschäftsführer Wirtschaft ) in der Halbzeit vor dem Sky Mikrofon:

…zur Causa Entrup: „Natürlich war diese Aktion nach dem Europa League Match am Donnerstag völlig inakzeptabel. Wir wissen unsere Fankultur zu schätzen, es gibt aber eine klare Grenze. Böllerwürfe sind nicht zu tolerieren und völlig inakzeptabel. Wir haben zum ersten Mal die Situation, dass ein Spieler zu uns gekommen ist, der in einer ultraorientierten Fangruppe vom Lokalrivalen war, sich von dieser Gruppierung aber selbst gelöst hat. Wir unterstützen ihn und ein gewisser Protest ist okay, wenn aber Gewalt dazukommt, ist es ein No-Go. Der Übeltäter, der in keiner organisierten Fangruppe war, wurde rasch ausgeforscht und mit einem Hausverbot belegt. Es ist eine herausfordernde Situation, es ist hier aber auch die Fanszene selbst gefordert. Ich erinnere mich, ich glaube es war 2008, als sich die Fanszene in einem Kommuniqué klar gegen Böller ausgesprochen hat. Es muss der Dialog weiter geführt werden und es gab bereits ein Gespräch mit einem Fanvertreter. Durch einen guten Dialog und mit Besonnenheit zu lösen. Er ist derzeit Spieler beim SK Rapid, wir unterstützen ihn und er muss dann auf dem Platz zeigen, dass er sich bewusst für Rapid entschieden hat.“