Mike Coffin: „Das Tempo war heute zu hoch für Wien“
- Luigi Gresta: „Der Grundstein für die Niederlage wurde in den ersten fünf Minuten gelegt“
- Stjepan Stazic: „Wir geben alles mit dem, was wir haben“
- Michael Schrittwieser: „Georgien zu schlagen ist für den österreichischen Basketball ganz wichtig“
(Trainer ):
…über das Spiel: „Das Tempo war heute zu hoch für Wien. Solange wir viel Tempo gemacht und den Ball bewegt haben, solange haben wir gute Aktionen gehabt. Unser Problem war, als wir den Ball nicht bewegt haben, das war für Wien ein Vorteil.“
…über Vujosevic: „Er hat heute super gespielt, er hat viel Tempo ins Spiel gebracht. Ich bin sehr zufrieden mit ihm und mit der Mannschaft. Wir haben zu viele Fehler gemacht, 18 Turnover sind zu viel, speziell gegen so eine Mannschaft wie Wien, die auch in der Defense nur statisch spielt. Es kann sein, dass wir zu viel forciert haben, das kann man gegen Wien nicht machen, sie sind zu clever.“
…über den Sieg: „Unser Ziel ist es uns zu verbessern und ich glaube, dass wir heute wieder kleine Schritte gemacht haben. Am Ende zählt nur der Sieg und wir haben den nächsten Sieg hinter uns.“
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…über seine Leistung: „Es ist immer wichtig, dass das Team gewinnt und ich spiele dann manchmal dominanter, je nachdem, was das Team braucht. Aber ich bin glücklich über meine Performance heute.“
…über das Spiel: „Heute war es wie immer irrsinnig schwer gegen Wien zu spielen, sie wollen immer langsam spielen und wir können unser Tempo nicht durchziehen. Und natürlich ist es sehr schwer gegen Stjepan [Stazic] zu spielen, er wirft so gut und trifft die unmöglichsten Dreier. Es ist schwer gegen Wien zu spielen, deswegen konnten wir sie auch nicht abschütteln.“
(Trainer ):
…über seine vielen technischen Fouls in letzter Zeit: „Ich hatte mein Temperament leider in letzter Zeit nicht immer gut unter Kontrolle, auch wenn es meistens erst gegen Ende des Spiels war. Jeder Schiedsrichter sagt mir aber, dass ich an sich ein guter Mensch bin. Ich werde das schon irgendwie in Zukunft kontrollieren können, ich bin ja ein guter Kerl.“
…über das Spiel: „Der Grundstein für diese Niederlage ist schon in den ersten fünf Minuten gelegt worden. Wir sind nicht wirklich in diese Partie gekommen und sind diesem Rückstand immer nachgelaufen. Wir haben zwar immer aufgeholt, aber dann haben wir immer wieder Fehler gemacht. Aber das lag nicht an der Konzentration meiner Mannschaft, sondern dass die Kapfenberger sich dann wieder mehr konzentriert haben.“
…über die kurze Rotation: „Hubalek musste lange auf der Bank sitzen, weil er früh sehr viele Fouls kassiert hat. Ich habe ihn dann auch bewusst draußen gelassen, weil er dann viel zu viel darüber nachgedacht hat. Aber wir vertrauen ihm natürlich und ich hoffe, dass wir bald noch einen Big Man bekommen. Aber ich bin stolz auf meine Mannschaft, sie haben gekämpft bis zum Ende und vor allem unter diesen Bedingungen, mit dieser kurzen Rotation haben sie eine Topleistung abgeliefert.“
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…über das Spiel: „Wir haben eine kurze Rotation, das ist schon altbekannt, und wenn dann Jiri Hubalek, der eigentlich unser wichtigster Spieler ist, kaum auf dem Feld ist, dann haben wir ein großes Problem. Bei dieser kurzen Rotation ist jeder Ausfall tödlich.“
…über die Suche nach einer weiteren Verstärkung: „Das hängt ja auch von Sponsoren ab, das ist ja nicht nur unsere Entscheidung. Wir arbeiten mit dem, was wir zur Verfügung haben. Da es so lange dauert, kann man sich auch vorstellen, dass es noch nicht so gut funktioniert bis jetzt. Wir geben alles mit dem, was wir haben und reden uns auf nichts raus. Am Ende werden wir summieren, die, die was geleistet haben im Verein, am Feld und drum herum werden Lob einsammeln, die anderen werden sich vielleicht verstecken müssen.“
…über seinen Einsatz als Center: „Ich habe heute probiert Jozo Rados aus der Zone rauszuhalten, was natürlich abnormale Kraft verlangt. Wenn wir gut drauf sind, geht das, heute hat er einen sehr guten Tag gehabt, es war keine leichte Aufgabe. Aber ich werde versuchen so lange wie möglich zu spielen, die Motivation ist da.“
(ÖBV-Generalsekretär):
…über seinen Kontakt zu Nachfolger Coffin: „Er macht aus meiner Sicht einen tollen Job. Wenn er Unterstützung braucht, dann ruft er mich an, aber dann geht’s eher um strategische Dinge, wie schaut die Mannschaft in der kommenden Saison aus, wie soll er sich auf Vertragsverhandlungen vorbereiten, solche Dinge. Aber in der Tagesarbeit kann man ihm nichts vormachen.“
…über den Kader für die kommenden Qualifikationsspiele: „Wir sind sehr bemüht im Hintergrund den besten Kader aufzustellen. Wir haben große Herausforderungen aufgrund der Resultate im ersten Window, wir müssen unbedingt Dritter werden in der Qualifikationsgruppe. Kommende Woche wird dann auch der Kader kommuniziert, aber aus Respekt wird zuerst mit den Vereinen und den Spielern gesprochen. Es ist immer eine sehr heikle Situation unter der Saison, aber ich glaube wir werden eine gute Mannschaft zur Verfügung haben und nicht allzu viele wesentliche Ausfälle.“
…über die Bedeutung des Spiels gegen Georgien: „Das sollte man unbedingt gewinnen, um den Anschluss in der Gruppe und die Chance auf den dritten Platz zu wahren, sonst muss man sich strategisch ganz anders orientieren. Aber ich bin zuversichtlich, Georgien hat ja ähnlich wie wir sehr gute Spieler, die nicht zur Verfügung stehen. Coach Zollner wird sicher die richtigen Entscheidungen treffen, um sich gut auf das Spiel vorzubereiten. Wir werden eine Mannschaft haben, die gut genug ist um Georgien zu schlagen und das ist unser Ziel, weil es für den österreichischen Basketball ganz wichtig ist.“
…über die Möglichkeit eines Einsatzes von Jakob Pöltl im Sommer: „Das ist der Plan, wir sind mit ihm in Verbindung. Das kommt aber wieder darauf an, wie sich die Toronto Raptors, mit denen wir auch in Verbindung stehen, in Bezug auf seinen Sommerplan einigen. Das werden sie ganz spät entscheiden, das wird davon abhängen, wie weit sie in den Playoffs kommen, welche individuellen Camps er dann besuchen wird. Von seiner Seite ist es wie immer, er möchte spielen, aber es wird ganz lange dauern, bis wir hier hoffentlich grünes Licht bekommen. Das liegt nicht in unseren Händen.“