Mit 31 Jahren: Liverpools CL-Held Origi beendet Karriere
Divock Origi hat seine Profi-Karriere beendet. Der ehemalige Liverpool-Stürmer zieht sich im Alter von 31 Jahren aus dem Fußballgeschäft zurück.
Wie der 31-Jährige am Montag in den Sozialen Medien mitteilte, sei seine „Bestimmung im Spiel als Spieler erfüllt“. Lange Zeit stand der Belgier für die Reds auf dem Platz. Im Jahr 2014 führte ihn sein Weg erstmals zum Premier-League-Klub. In der Saison 2016/17 erzielte Origi elf Treffer und verhalf Liverpool zur Rückkehr in die Champions League. „Ich habe meinen Kindheitstraum ausgelebt, auf den größten Bühnen zu spielen und die größten Trophäen zu gewinnen. Ich bin Gott für all das dankbar“, fuhr der Stürmer fort.
VIDEO: Origi-Tor nach Eckball-Trick bringt Liverpool Finaleinzug
In der CL-Saison 2018/19 war er dann zweimal an den sportlichen Höhepunkten der „Reds“ beteiligt: Beim 4:0-Rückspieltriumph gegen den FC Barcelona nach einer 0:3-Hinspielniederlage erzielte er zwei Treffer, darunter das entscheidende letzte Tor. Auch im Finale traf Origi beim Titelgewinn des LFC gegen Tottenham.
Milan als Profistation
Auch in der deutschen Bundesliga fand der Angreifer zwischenzeitlich eine sportliche Heimat. In der Saison 2017/18 lief er auf Leihbasis für den VfL Wolfsburg auf, ehe er anschließend nach Liverpool zurückkehrte.
Insgesamt absolvierte Origi 175 Pflichtspiele für den FC Liverpool und erzielte dabei 41 Tore. Seine letzte Station führte ihn nach Italien zur AC Milan, dort wurde er aber in die zweite Mannschaft degradiert. Anfang des Jahres wurde der Vertrag dann aufgelöst. In seiner Karriere kam Origi zudem 32-mal für die belgische Nationalmannschaft zum Einsatz.
„An meine Fans auf der ganzen Welt, die mir geholfen haben zu strahlen: Jeder ikonische Moment, jedes Tor, jedes Stück Geschichte, das wir zusammen geschrieben haben, wird für immer uns gehören“, schrieb Origi: „An jeden Klub und an alle Trainer und Mitspieler, die an meiner Seite standen: Danke. Ihr habt mich auf eine Weise geprägt, die weit über den Platz hinausgeht“.
(sport.sky.de/Red/SID).
Beitragsbild: Imago.
