Mit sofortiger Wirkung: Pink verlässt Austria Klagenfurt
Austria Klagenfurt muss einen schmerzhaften Abgang verkraften. Bundesliga-Toptorjäger und Kapitän Markus Pink verlässt die Klagenfurter mit sofortiger Wirkung und schließt sich Shanghai Port FC, Ex-Klub von Marko Arnautovic, aus der Chinese Super League an. SKA-Geschäftsführer Matthias Imhof verkündet im Sky-Interview den Wechsel nach China.
Pink war ein Garant für den sportlichen Aufschwung des SK Austria. Nach 121 Pflichtspielen mit 59 Toren und 17 Vorlagen verlässt er nun die Klagenfurter. In der laufenden Saison hält er bei 16 Treffern nach dem Grunddurchgang als Führender der Bundesliga-Schützenliste.
„Es war sicher die beste Entscheidung meiner Karriere, dass ich damals nach Klagenfurt gegangen bin. Der Verein hat mir viel gegeben, ich habe mich vom ersten Tag an sehr wohlgefühlt und denke, das konnte ich auch mit vollem Einsatz und guten Leistungen zurückzahlen. Es war immer mein Traum, als Fußballer ein anderes Land und eine andere Liga kennenzulernen. Ich freue mich darauf und werde die Austria natürlich als Fan weiter genau verfolgen“, versichert Pink auf der Vereinshomepage der Austria.
Nach einer starken Herbstrunde war der Angreifer bereits in den Fokus mehrerer Klubs aus dem Ausland gerückt. Am letzten Tag der Transferperiode wurde mit einem Verein auch intensiv verhandelt, am Ende kam es aber zu keiner Einigung. Pink blieb in Waidmannsdorf – und führte das Team weiter vorbildlich an.
Zehn Spiele stehen in der laufenden Saison noch am Programm, im „Konzert der Großen“ treffen die Klagenfurter jeweils zweimal auf Red Bull Salzburg, Sturm Graz, den LASK, Rapid Wien und Austria Wien. „Wir haben mit Nicolas Binder, Jonas Arweiler und Sebastian Soto drei Stürmer mit großem Potenzial im Kader, die bisher im Schatten von ‚Pinki‘ standen. Ich bin sicher, dass sie das Zeug haben, in seine Fußstapfen zu treten“, blickt Imhof voraus.
Pink über mögliche Station im Ausland: „Es ist natürlich mein Ziel“ (10.10.2022, Talk & Tore)
(Red.) / Bild: GEPA