„Müssen kühlen Kopf bewahren“: Die Stimmen zum Spanien-Sieg gegen Albanien
Ohne Punktverlust ins Achtelfinale: Topfavorit Spanien hat trotz großer Rotation seine weiße Weste bei der EM behalten und startet mit viel Rückenwind in die K.o.-Phase. Auch mit zehn Änderungen in der Startformation setzte sich das Team von Nationaltrainer Luis de la Fuente in Düsseldorf mit 1:0 (1:0) gegen Albanien durch und schloss die Gruppe B mit der maximalen Ausbeute von neun Zählern auf Rang eins ab. Für Gegner Albanien ist die EM-Reise dagegen bereits nach der Vorrunde beendet. Die Stimmen zum Spiel.
Luis de la Fuente (Spanien-Trainer): „Wir können alle träumen, und da sind wir auch die ersten. Aber wir müssen unsere Füße auf dem Boden behalten. Jedes Spiel ist wirklich eng, und was wir geschafft haben, ist sehr schwer. Alle drei Spiele zu gewinnen und dreimal zu null spielen. Wir müssen kühlen Kopf bewahren. Wir müssen vermutlich bis Mittwoch warten, um zu wissen, gegen wen wir spielen, aber wir werden mental bereit sein.“ Zum Spiel: „Unser Spielplan funktionierte, wie wir es uns gedacht haben. Wir hatten viel Energie. Nach der Pause war es schwieriger, und wir hatten Probleme. Wir haben Raum uns zu verbessern, aber wir haben eine wunderbare Generation von Spielern, die sich verbessern wollen. Wenn du gegen die Besten spielst, musst du auf deinem höchsten Level sein.“
David Raya (Spanien-Torhüter): „Natürlich ist das ein Traumbeginn, wir sind weiter, wir haben auch sehr gut gespielt, wir wollen immer gewinnen. Einige Sachen wurden verändert, aber jeder wusste, was er machen sollte.“ Nach dem Favoritenstatus gefragt: „Letztlich müssen wir uns auf uns fokussieren, wir dürfen uns nicht darauf konzentrieren, was die anderen sagen. Wir müssen auch bescheiden bleiben.“
Ferran Torres (Spanien-Torschütze): „Wir haben einen Weg vor uns und wir spielen phänomenal. Wir sind eine Familie, stehen sehr eng zusammen. Die Sache mit diesem Team ist, dass jede bereit ist, in der Startelf zu spielen. Spieler, die von der Bank kommen, sind auch sehr wichtig, weil viele Tore gegen Ende der Spiele geschossen werden. Ich möchte es dem Trainer schwer machen. Wenn ich das spanische Trikot anziehe, fühle ich mich, als würde ich für jeden spielen, für meine Familie und die Menschen um mich, die mich unterstützen. Ich bin stolz, dieses Trikot zu tragen.“
Albanien-Pleite gegen Spanien: „Müssen lernen, auf diesem Niveau zu spielen“
Sylvinho (Albanien-Trainer): „Zehn von zehn für alle von ihnen. Ich entschuldige mich für das Resultat, sie haben ihr Bestes gegeben. Wir müssen lernen, auf diesem Niveau zu spielen. Spanien ist ein irrsinnig starkes Team mit technisch guten Spielern in der Mitte und schnellen Spielern auf der Außenseite, die dich erledigen können. Wir haben das einige Jahre lang nicht gesehen von ihnen. Sie sind taktisch sehr gut und sehr schnell und verteidigen sehr gut in Umschaltsituationen. Sie sind eine massive Mannschaft und Kandidaten, alles zu gewinnen.“
Ylber Ramadani (Albanien-Mittelfeldspieler): „Ich glaube, wir haben alles getan, speziell in der zweiten Halbzeit, um etwas in diesem Spiel zu erreichen. Aber wir waren in manchen Situationen ohne Glück. Ich bin stolz auf mein Team und auf das, was es in diesem Spiel und in diesem Turnier gemacht hat.“
Berat Djimsiti (Albanien-Verteidiger): „Es war kein einfaches Spiel, Spanien hat uns sehr unter Druck gesetzt. Sie spielten guten Fußball und hatten mehr Chancen als wir in der ersten Halbzeit. In der zweiten spielten wir besser und hatten Chancen, und so würde ich sagen, dass wir zumindest ein Unentschieden verdient gehabt hätten.“
(APA) / Bild: Imago
