Muslic über sein Scheitern in Ried: „Hat sich hart angefühlt“
Miron Muslic war in der 212. Folge von DAB | Der Audiobeweis zu Gast. Der aktuelle Coach von Cercle Brügge äußerte sich u.a. über seine Zeit bei der SV Ried und die Unterschiede zwischen der ADMIRAL Bundesliga und der Jupiler Pro League.
„Diese Zeit in Ried, diese drei Monate, waren und sind prägend für mich. Ohne diesem Scheitern in Ried wäre ich heute nicht hier“, so der 41-Jährige, der ergänzte: „Wie das alles so passiert ist, hat sich das unglaublich hart angefühlt. Da habe ich in meiner eigenen Haut erfahren, wie schnelllebig dieses Geschäft ist.“
Muslic: „Es ist okay, mal zu scheitern“
Dennoch hat sich der Österreicher nicht unterkriegen lassen. „Mich hat die Erfahrung in Ried aber nicht abgeschreckt. Ich finde, es ist okay, mal zu scheitern. Ich finde, es ist okay, mal am Boden zu liegen. Im Fußball, wie auch im Leben. Aber man muss immer wieder aufstehen. Das habe ich gemacht. In einer Phase, wo in ganz Fußball-Österreich niemand an mich geglaubt hat“, meinte Muslic im Sky-Podcast.
Über die Unterschiede zwischen der ADMIRAL Bundesliga und der belgischen Jupiler Pro League sagte Muslic: „Das Modell Red Bull Salzburg, mit der klaren Idee und den vielen jungen Spielern, das passiert bei uns in Österreich eben mit Red Bull, Sturm Graz ist mit Coach Ilzer und Sportdirektor Schicker auf einem ausgezeichneten Weg. In der Jupiler Pro League machen das aber zehn, zwölf Mannschaften. Deswegen ist diese Liga so erfolgreich. Deswegen exportieren wir auch so viele Spieler. Das ist für mich der größte Unterschied zwischen Belgien und Österreich.“
(Red.)
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