Mwene mit harter Kritik für Tätlichkeit von Sane
DFB-Spieler Leroy Sane musste nach einer Tätlichkeit gegen Philip Mwene in der 49. Minute den Platz verlassen. Es war aber nicht nur diese Situation, die dem Mainz-Legionär sauer aufstößt. Sane zeigte auch schon in Aktionen davor eine härtere Gangart. Für den Spieler des FC Bayern München war es die erste Rote Karte im 402. Profi-Spiel.
Sanes „Auszucker“ passte zu der Leistung des DFB-Teams am Dienstag in Wien. Mwene zeigte sich von der Aktion seines Gegenspielers überrascht: „Also damit, dass er so reagiert, habe ich nicht gerechnet“. Sane begründete seine Tätlichkeit mit der Unzufriedenheit über seine eigene Leistung: „Das war nichts Persönliches gegen Philipp, das war meine eigene Leistung – wie gesagt, das darf mir nicht passieren.“ Der Mainz-Verteidiger vermutet einen Zusammenhang zwischen der Tätlichkeit und der jetzigen Situation beim DFB: „Ich glaube, bei denen liegen ein bisschen die Nerven blank, die waren einfach frustriert, weil bei denen nicht wirklich viel funktioniert hat.“ Mwene hingegen zeigte sich zufrieden mit der Leistung der Österreicher: „Defensiv haben wir das wirklich sehr gut gemacht. Es gab nie wirklich die Riesengefahr, dass wir irgendwie ein Tor fressen“.
Sane über Platzverweis: „Habe die Mannschaft im Stich gelassen“
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