Nach Baku-Desaster: Auch Heimreise für Leclerc verpatzt
Für Charles Leclerc hat am Formel-1-Wochenende von Baku so gut wie nichts geklappt. Bei den vorherigen vier Auflagen des Baku-Grand-Prix stets auf Pole Position, fuhr der Monegasse am Sonntag nur von Startplatz zehn los und wurde letztlich bloß Neunter
Zu allem Überdruss wurde sein Flug nach Nizza nach Italien umgeleitet, von da ging es mit Fahrer Carlos Sainz in einem gemieteten Auto in deren Heimat Monaco. „Ich dachte, es könnte nicht noch schlimmer werden“, sagte Leclerc.
Sainz hatte nur ein paar Stunden vorher der Ferrari-Schmach beim Rennen noch eine besonders pikante Note verliehen. „Die Demütigung geht weiter“, schrieb Italiens Tuttosport über den „Flop Ferrari“. Teamkollege Lewis Hamilton missachtete beim Kampf um Rang acht eine Stallorder. Er habe diese spät und nicht richtig umgesetzt, so der Brite. Leclerc bezeichnete die Aktion als „dumm“. Ausgerechnet Sainz raste indes im Williams zum ersten Mal seit seiner Ausmusterung bei Ferrari als Dritter aufs Podest.
Zoff bei Ferrari? Hamilton ignoriert Teamorder – Leclerc sauer
Leclerc seit Oktober 2024 sieglos
Vor dieser Saison hatte er Platz machen müssen für den mittlerweile 40-jährigen Hamilton. Und das, obwohl er im Ferrari keineswegs enttäuscht hatte und noch immer den bis dato letzten Grand-Prix-Sieg für die Scuderia für sich reklamieren kann. Es war in Mexiko-Stadt Ende Oktober vergangenen Jahres. Leclerc gelang sein bisher letzter Sieg für Ferrari am 20. Oktober 2024 in Austin. Hamilton ist noch ohne GP-Sieg für seinen neuen Arbeitgeber, zuletzt hatte er am 28. Juli 2024 in Spa-Francorchamps gewonnen.
(APA) / Bild: Imago
