Nach Rangers nun Celtic: Sturm Graz erneut im Duell mit Glasgow

Nach dem 2:1-Sieg gegen die Rangers steht der SK Sturm Graz heute Abend erneut einem Klub aus Glasgow gegenüber – im Europa-League-Match gegen Celtic.

Wenn die Steirer in der 3. Runde der EL-Ligaphase in Glasgow gastieren, ist es das erste direkte Duell zwischen Sturm und Celtic überhaupt. Zwar gehen die Schotten als Favoriten ins Match, die jüngsten Europa-League-Auftritte der „Bhoys“ verliefen jedoch durchwachsen.

Durchwachsener Start in die Europa-League

In der 2. Runde der Europa-League-Ligaphase hat Sturm Anfang Oktober gegen die Glasgow Rangers mit einem 2:1 gewonnen. Die Grazer erzielten damit ihren ersten Sieg in der Ligaphase, für die Celtic-Stadtrivalen war es die zweite Niederlage. Celtic blieb bisher sieglos.

Die Schotten holten bei Roter Stern Belgrad nur ein 1:1-Unentschieden, gegen Sporting Braga gab es eine 0:2-Niederlage. Damit liegt Sturm mit drei Punkten und Ligatabellenplatz 22 vor Celtic, der mit nur einem Punkt in der Tabelle aktuell auf Platz 28 liegt.

Celtic bisher österreichischen Klubs unterlegen

Mit Celtic wartet auf Sturm Graz dennoch eine anspruchsvolle Aufgabe. Der Gesamtmarktwert von Celtic liegt mit über 132 Millionen Euro deutlich über dem von Sturm, der rund 53 Millionen Euro beträgt. Gewonnen hat Celtic in der Europa-League allerdings noch nie gegen einen österreichischen Klub.

Die bisherigen Duelle mit Red Bull Salzburg und dem SK Rapid zeigen, dass Vereine aus Österreich Celtic immer wieder vor Probleme gestellt haben. 2009 spielten die Schotten zwei Partien gegen Rapid, beide endeten Unentschieden. Neben einer Remis verlor Celtic gegen die Bullen zudem gleich dreimal – in den Saisonen 2014/15 und 2018/19.

Celtic mit Heimvorteil

Vor allem zu Hause ist Celtic aber nicht zu unterschätzen. In ihrer Europa-League-Geschichte haben die Schotten von jeweils 29 Spielen nur drei auswärts gewonnen, daheim hingegen 13. „Daheim“ ist für die Schotten der Celtic Park – das größte Stadion Schottlands mit über 60.000 Plätzen, auch „Paradise“ genannt. Für das heutige Spiel werden etwa 2500 Sturm-Fans erwartet.

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Bild: GEPA/Imago