Nach schwachem Saisonstart: Krisensitzung beim TSV Hartberg

Beim TSV Hartberg läuft es aktuell nicht rund: Seit dem glücklichen Auftaktsieg gegen den SCR Altach setzte es für das Team von Trainer Klaus Schmidt gegen Salzburg, Lustenau und die WSG Tirol zuletzt drei Niederlagen in Serie.

Der sportliche Abwärtstrend ist für die Steirer Grund genug, bereits früh in der Saison eine Krisensitzung zwischen Sportdirektor Erich Korherr und dem Trainerteam einzuberufen. Coach Schmidt steht dabei nicht zur Diskussion, viel mehr soll es dabei um taktische Inhalte gehen.

Korherr zeigte sich vom aktuellen Spielsystem mit Mittelfeldraute wenig begeistert. „Es wird hart am System und der Abstimmung zu arbeiten sein. Wenn wir so spielen, sind wir am Ende der Saison Kandidat Nummer eins, was den Gang in den Keller betrifft. Von einer guten Leistung gegen Salzburg können wir uns nichts kaufen“, sagte Korherr der „Kleinen Zeitung“.

„So kann man nicht Bundesliga spielen!“ – Schmidt nach 1:4 in Lustenau „brennheiß“

Korherr kündigt Neuzugänge an

Um die Qualität des Kaders zu verbessern, kündigt Korherr Neuzugänge „in den nächsten Tagen“. Nach Sky-Informationen sollen in der Verteidigung, im Mittelfeld und im Angriff noch Verstärkungen kommen.

Wir haben Noel Niemann noch nicht ersetzt, wir haben Donis Avdijaj noch nicht ersetzt. Und Geld eingenommen haben wir auch“, sagt Korherr.

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Bild: GEPA