Nach Verzicht auf Einspruch – LASK-Vize Werner: “Wollen Geld in 4-5 junge Spieler investieren”

via Sky Sport Austria
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Der LASK verzichtet nun doch auf einen Einspruch gegen die reduzierte Strafe des Protestkomitees der Fußball-Bundesliga. Diese Kehrtwende gab die Clubführung am Dienstag bekannt. Damit bleibt es bei dem Abzug von vier Punkten für die aktuell drittplatzierten Linzer, welchen das zweitinstanzliche Komitee in der Vorwoche ausgesprochen hatte.

Vor wenigen Tagen hatte der LASK noch einen Rekurs beim Ständigen Neutralen Schiedsgericht angekündigt. Dazu kommt es aber nicht. Die wegen der Durchführung verbotener Teamtrainings während der Corona-Pause zuletzt vielfach kritisierte Vereinsspitze begründete dies mit der – laut Ansicht der Clubjuristen – bereits erfüllten Einhaltung der notwendigen Sorgfaltspflicht nach zwei Instanzen und der Sorge um das Wohl des gesamten Fußballs.

“Wir glauben, wenn wir nunmehr das Ständige Neutrale Schiedsgericht anrufen oder vielleicht sogar ein ordentliches Gericht, dass die Dauer nicht im nächsten Monat vorbei sein könnte, sondern dass es mindestens sechs, wenn nicht zwölf Monate oder länger dauern würde. Dies wäre für die Liga schlecht, dies wäre für unsere Fans und den LASK schlecht, und vor allem für den Fußball”, erklärte Club-Präsident Siegmund Gruber.

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Werner: “Wollen in vier, fünf junge Spieler investieren”

Vor dem heutigen Auswärtsspiel bei Rapid (jetzt live auf Sky Sport Austria 2 HD – mit Sky X kannst du das Spiel live streamen – ohne lange Vertragsbindung) hat unser Reporter Roland Streinz mit Jürgen Werner gesprochen.

Werner hat die Schuld für das unerlaubte Mannschaftstraining auf sich genommen und könnte dafür noch eine perösnliche Strafe vom Senat 1 der Bundesliga erhalten. “Ich harre der Dinge”, sagt der Vizepräsident der Oberösterreicher, der aber den Fokus schon wieder nach vorne richtet: “Wir haben ein bisschen ein Geld aus dem Europacup und wollen das in vier, fünf junge talentierte Spieler investieren, weil wir hoffen, dass die dann wieder so einschlagen, wie zum Beispiel ein Peter Michorl. Der ist vor sechs Jahren zu uns gekommen und wird jetzt als fertiger Spieler wahrscheinlich den Verein wechseln.”

Mit Mads Emil Madsen von Silkeborg IF und Mamoudou Karamoko von Wolfsburg II haben die Linzer am Montag bereits zwei Mal am Transfermarkt zugeschlagen.

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