Rodionov Wien

Nach zwei Sätzen: Frühes Wien-Aus für Rodionov gegen de Minaur

Frühes Ende für Lokalmatador Jurij Rodionov bei den Erste Bank Open: Für den ÖTV-Starter war das Duell gegen Alex de Minaur bereits nach zwei Sätzen beendet.

Rodionov unterlag am Montagabend deutlich mit 4:6, 1:6 – der australische ATP-Siebte zieht damit locker in die nächste Runde ein.

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De Minaur glich damit im Head-to-Head mit Rodionov auf 1:1 aus, Letzterer hatte ja 2021 im Stuttgart-Viertelfinale gegen den Weltranglisten-Siebenten gewonnen. Damit ist Filip Misolic, der am Dienstag (13.30 Uhr) gegen Camilo Ugo Carabelli spielt, der letzte Österreicher im Einzel. Er und Rodionov kamen nur dank Wildcards ins Hauptfeld.

„Ich habe oft das Gefühl gehabt, dass ich den Ball kontrolliere. Aber er hat einfach alles zurückgebracht, so ein Niveau bin ich nicht gewohnt“, sagte Rodionov. „Alex hat vom ersten bis letzten Punkt sehr konstant gespielt“, lobte er seinen Gegner. Er selbst könne sehr viel aus diesem Duell mitnehmen. „Ich weiß, an welchen Punkten ich arbeiten muss“ und sprach dabei Konstanz und Intensität an.

Im ersten Satz mehr Gegenwehr

Rodionov vergab seine Chance auf ein besseres Resultat im ersten Satz. Da vermochte der 26-jährige Niederösterreicher bei 2:2 zwei Breakchancen nicht zu nützen, in der Folge ging es mit dem Service bis zum 5:4. Rodionov wehrte zunächst noch einen Break- und damit Satzball ab, beim zweiten verpatzte er einen eigentlich einfachen Smash zum Satzverlust nach 46 Minuten.

Im zweiten Durchgang spielte De Minaur befreiter auf, Rodionov musste zum 0:2 neuerlich seinen Aufschlag abgeben. Bei 1:4, 0:40 wehrte der Niederösterreicher zunächst noch drei Breakbälle aus, kurz darauf hatte er aber das zweite Break zum 5:1 in der Tasche. De Minaur, der im gesamten Match nur fünf unerzwungene Fehler beging, servierte danach aus. Es war sein 300. Sieg auf der ATP-Tour.

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Für Rodionov geht es nun noch zu Turnieren in Taiwan und Seoul, danach steht das Davis-Cup-Final 8 in Bologna auf dem Plan.

 

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(Red./APA)

Beitragsbild: GEPA.