Neue Geldquelle für Schalke: Stadion-Anteile für Schuldenabbau

Schalke 04 geht wirtschaftlich neue Wege und gründet eine Genossenschaft. Hohe Verbindlichkeiten belasten die Königsblauen und um die „Zukunft gestalten zu können, müssen die Altlasten Schritt für Schritt abgebaut werden“, teilte der Verein am Mittwoch mit. Die Fördergenossenschaft solle diesen Weg „unterstützen und beschleunigen“.

Im ersten Schritt werde die Genossenschaft, an der sich die 190.000 Vereinsmitglieder beteiligen können, Anteile an der Stadiongesellschaft erwerben. „Um uns aus den finanziellen Fesseln zu lösen, müssen wir Geld in den Verein holen“, erklärte der Vorstandsvorsitzende Matthias Tillmann gegenüber der Funke Mediengruppe. Man habe sich verschiedene Optionen angeschaut und sei überzeugt davon, „dass die Fördergenossenschaft am besten zu Schalke passt“. Der Verein vermeidet somit auch, abhängig von einem externen Geldgeber zu werden.

Rund 160 Millionen Euro Verbindlichkeiten

Werbung
(skysport.de)/Beitragsbild: Imago