Neue Regel greift: Kurioser VAR-Eingriff bei USA-Erfolg
Die USA haben ihr erstes Spiel bei der Heim-Weltmeisterschaft erfolgreich bestritten und Paraguay klar mit 4:1 bezwungen. Sportlich war die Partie über weite Strecken eine deutliche Angelegenheit, für Gesprächsstoff sorgte jedoch auch eine Szene kurz nach Wiederbeginn.
Schiedsrichter Danny Makkelie zeigte zunächst US-Kapitän Tim Ream die Gelbe Karte, nachdem dieser Miguel Almiron vermeintlich regelwidrig gestoppt haben soll. Doch die Entscheidung blieb nicht lange bestehen: Der Video-Assistent meldete sich beim Unparteiischen, im TV wurde als Grund eine mögliche Spielerverwechslung eingeblendet.
Makkelie sah sich die Szene daraufhin noch einmal am Monitor an und kam zu einer neuen Bewertung. Nicht Ream hatte sich eines Fouls schuldig gemacht, stattdessen wertete der Schiedsrichter die Aktion von Almiron als Schwalbe. Die Gelbe Karte gegen Ream wurde zurückgenommen, Almiron wurde verwarnt.
VAR-Eingriff durch neue IFAB-Regelung gedeckt
Was zunächst für Verwunderung sorgte, ist durch eine neue Regelung gedeckt. Nach einem Beschluss der Internationalen Regelhüter (IFAB) im Frühjahr darf der Video-Assistent nun drei weitere Situationen überprüfen und bei Fehlern des Schiedsrichters eingreifen. Dazu gehören unter anderem Szenen, die zu Rot oder Gelb für einen falschen Spieler oder das falsche Team führen.
(Red./APA)/Beitragsbild: GEPA
