Neureuther-Kritik am Parallel-Bewerb: „Hat mit Skifahren nichts zu tun“

Der ehemalige deutsche Skistar Felix Neureuther hat den Parallel-Bewerb bei der Ski-WM in Saalbach-Hinterglemm mit deutlichen Worten kritisiert. „Das hat für mich nichts mit Skifahren zu tun“, sagte Neureuther im „Blick“-Podcast „Après-Ski“.

„Für mich sind die besten Skifahrer diejenigen, die entweder am schnellsten gerade den Berg hinunterfahren, am schnellsten die Kurven fahren, den technisch schnellsten Schwung fahren können oder die Slalomfahrer mit dem Ritt auf der Rasierklinge“, meinte Neureuther.

Abfahrt, Super-G, Riesenslalom und Slalom seien die „Grunddisziplinien des Sports. Die haben mit Parallel-Fahren aber absolut gar nichts zu tun“, sagte der 40-Jährige. „Sportlich haben diese Rennen daher bei weitem nicht den Stellenwert der anderen Disziplinen“, so Neureuther weiter.

Parallel-Bewerb im Weltcup? – „Schwachsinn“

Auch vom Plan des Weltverbandes FIS, den Parallel-Bewerb öfter im Weltcup zu integrieren, hält Neureuther nichts.

„Das ist Quatsch, das ist Schwachsinn. Das braucht kein Mensch. Ich glaube auch, dass dieser Parallel-Teamwettbewerb eigentlich nicht gebraucht wird.“

Für das ÖSV-Team brachte der Parallel-Bewerb zum WM-Auftakt am Dienstag nicht die erhoffte Medaille. Das Mixed-Team in der Aufstellung Julia Scheib, Stephanie Brunner, Stefan Brennsteiner und Dominik Raschner erlebte einen bitteren Nachmittag, unterlag gleich im Viertelfinale Schweden und wurde Sechster. Zwar endete das Duell 2:2, die Zeit sprach aber gegen das Team aus dem Gastgeberland.

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