NFL-Boss Goodell schließt Teams außerhalb der USA künftig nicht aus
Die National Football League setzt weiter auf Auslandsvermarktung und wird nach Ansicht von Commissioner Roger Goodell auch eine neue Stufe zünden.
„Irgendwann wird es NFL-Teams außerhalb der USA geben“, sagte der NFL-Boss im Interview mit RTL/ntv, „ich habe keinen Zweifel, dass das eines Tages passieren wird.“ Vorerst bleibt es aber bei Spielen auf internationaler Bühne.

Einen Super Bowl im Ausland will Goodell zumindest nicht ausschließen. Voraussetzung dafür ist aus seiner Sicht aber eine Franchise im entsprechenden Markt: „Es gibt definitiv internationale Städte, die so etwas ausrichten könnten“, so der 67-Jährige, „aber wir würden gerne zuerst ein NFL-Team in einer solchen Stadt sehen.“
Die Spiele außerhalb der USA seien für die Entwicklung enorm wichtig. „Wenn man ein globaler Sport sein will, muss man auch auf einer globalen Bühne stattfinden. Und wir können Football so präsentieren, wie wir ihn lieben: als Erlebnis für einen ganzen Nachmittag, für einen ganzen Tag. Familien und Freunde kommen zusammen, erleben was miteinander und werden unterhalten“, sagte Goodell. Dabei gebe es durchaus auch Unterschiede. „Jeder Markt macht das auf seine eigene Art. Football in London oder Deutschland wird vielleicht anders gelebt als in Rio oder irgendwann mal in Asien. Genau das macht es so reizvoll.“
