ARE,SWEDEN,09.FEB.19 - ALPINE SKIING - FIS Alpine World Ski Championships, downhill, men. Image shows Beat Feuz (SUI). Photo: GEPA pictures/ Wolfgang Grebien

“Nicht WM-würdig” – harsche Kritik an Austragung der Abfahrt

via Sky Sport Austria

Die zunächst verkürzte und schließlich auch verspätet ausgetragene Abfahrt hat mit Kjetil Jansrud einen einen neuen Titelträger. Auch der zweitplatzierte Aksel Lund Svindal, der zum Karriereende nochmals Silber holte, und der drittplatzierte Vincent Kriechmayr durften über das Resultat jubeln. Weniger erfreut über die Austragung waren jedoch die geschlagenen Konkurrenten, die kein gutes Haar an dieser Entscheidung ließen.

“In meinen Augen ist das Rennen eine Frechheit. Wir haben ja öfter Verschiebungen, aber als wir an den Start gegangen sind, hab ich gedacht, das ist jetzt ein Scherz”, erklärte ÖSV-Starter Otmar Striedinger, der beim Zielsprung zu Sturz kam, jedoch unverletzt und als 31. in der Wertung blieb.

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“Ich habe die blauen Linien nicht gesehen, wo der Sprung weggegangen ist. Der Absprung ist früher weggegangen als ich gedacht habe”, sagte der Speed-Spezialist zu seiner schmerzhaften WM-Abfahrts-Premiere.

Auch Matthias Mayer, der als Fünfter im Spitzenfeld landete, sprach von schwierigen Bedingungen bei einer niedrigen Startnummer: “Ganz vorne [im Starterfeld] war es sicher nicht optimal.” Mit einem Start habe nach den Verschiebungen “keiner mehr gerechnet, weil es von oben bis unten geschneit hat.”

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Selbst für Svindal war die Durchführung der WM-Abfahrt grenzwertig. “Es war sicher am Limit. Überhaupt nicht zu fahren, wäre auch schade gewesen”, relativierte der Norweger.

Titelverteidiger Feuz: Austragung “nicht nachvollziehbar”

Deutlich kritischere Worte fand Titelverteidiger Beat Feuz, der Bronze um elf Hundertstelsekunden verpasste: “Es ist nicht wirklich WM-würdig. Schneefall ist gekommen, Nebel ist gekommen. Für mich ist es nicht ganz nachvollziehbar, aber ich bin nicht der, der das entscheidet.”

Super-G-Weltmeister Dominik Paris (Sechster mit +0,74 Rückstand) pflichtete ihm bei und kritisierte, dass es schade sei, “wenn man Rennen startet, wenn es nicht für jeden gleich ist.”

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Beitragsbild: GEPA.