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Niederlage gegen Nachzügler: Rückschlag für Pöltl & Toronto im Playoff-Rennen

Die Toronto Raptors haben am Mittwoch (Ortszeit) einen gehörigen Rückschlag im engen Playoff-Rennen der Eastern Conference in der National Basketball Association (NBA) erlitten.

Die Kanadier unterlagen Nachzügler Sacramento Kings mit 115:123 und fielen auf Platz sieben zurück. Jakob Pöltl bilanzierte bei seinem 40. Saisoneinsatz mit 18 Punkten, fünf Rebounds und je einem Assist sowie Steal. Der Center aus Wien war 28:12 Minuten im Einsatz.

Für den Sieg der Kings zeichneten ausgerechnet zwei ehemalige Spieler der Raptors hauptverantwortlich. DeMar DeRozan und Precious Achiuwa verbuchten je 28 Zähler. Letzterer holte zudem 19 Rebounds. Toronto lief ab dem 50:52 kurz vor der Pause einem Rückstand hinterher. Pöltl hatte mit dem Treffer zum 50:48 für die letzte Führung gesorgt.

Pöltl: „Niederlage tut sehr weh“

Der heimische NBA-Pionier sprach von einer „Niederlage, die im Kampf um die Play-off-Plätze sehr weh tut. Wir konnten in einem Back-to-back-Spiel (nach dem 116:127 in Detroit vom Vortag, Anm.) nicht von Beginn an die nötige Energie aufs Feld bringen und waren auch am Rebound unterlegen“, analysierte Pöltl.

Pöltl verliert mit Raptors in Detroit

Gemäß dem aktuellen Tabellenstand müssten die Kanadier den Umweg über das Play-in nehmen, um ins Playoff einzuziehen. Am Freitag sind sie bei den Memphis Grizzlies zu Gast und stehen unter Siegzwang. Das Team aus Tennessee, längst aus dem Rennen um die K.o.-Phase in der NBA, verlor am Mittwoch gegen die New York Knicks 119:130.

Wagner gibt Comeback bei nächster Magic-Pleite

Die Atlanta Hawks (44:33-Siege) festigten mit einem 130:101 bei Orlando Magic (40:36) den fünften Platz im NBA-Osten.

Der deutsche Franz Wagner zeigte für Magicv eine ordentliche Leistung – in 20 Minuten Spielzeit gelangen ihm zwölf Punkte. „Ich habe mich okay gefühlt. Das ist Teil des Prozesses, aber es fühlt sich gut an, zurück zu sein. Natürlich ist es noch ein bisschen rostig“, sagte Wagner und legte den Finger in die Wunde: „Wir haben schrecklich als Team gespielt, also hätte ich gerne besser abgeliefert.“

Wembanyama glänzt: Spurs weiter nicht zu stoppen

Die achte Magic-Pleite in den vergangenen zehn Spielen konnte er nicht verhindern. Das direkte Playoff-Ticket ist für Orlando kaum noch erreichbar, inzwischen ist das Team aus Florida auf den neunten Platz im Osten abgerutscht und muss mit dem ungeliebten Playin-Turnier planen.

„Es ist nicht das ganze Spiel über schlecht, aber es gibt Phasen, die sind inakzeptabel auf diesem Niveau“, führte Wagner aus. Das Team glaube noch an eine Wende, „aber wir müssen auch in den Spiegel blicken“, so der Nationalspieler.

Sein DBB-Kollege Tristan da Silva erzielte gegen die Hawks in 23 Minuten neun Zähler. Wagners Bruder Moritz kam auf sieben Minuten Einsatzzeit, in denen ihm zwei Punkte gelangen. Im Anschluss sprach Franz Wagner auch über die Hilfe seines Bruders während der Verletzung.

„Verletzt zu sein, nervt. Es war frustrierend – teilweise schmerzhaft und langweilig zugleich. Du bekommst nicht die Chance, dich zu beweisen“, sagte Wagner: „Mo ist eine große Ressource für mich. Er hat mir gezeigt, dass man von Tag zu Tag denken und der Heilung Zeit geben muss.“ Moritz Wagner hatte erst im Januar sein Comeback nach über einem Jahr Pause wegen eines Kreuzbandrisses gegeben.

Spurs mit zehntem Sieg hintereinander

Die Philadelphia 76ers sind nach einem 153:131 bei den Washington Wizards mit 39 Punkten von Paul George neuer Sechster. Sie stehen wie Toronto bei 42:34, weisen jedoch in der Atlantic Division die bessere Bilanz auf. Miami Heat (40:37) verlor gegen die von Jaylen Brown mit 43 Zählern angeführten Boston Celtics 129:147.

Pöltls Ex-Club San Antonio Spurs feierte mit 127:113 bei den Golden State Warriors den zehnten Sieg hintereinander. Victor Wembanyama steuerte 41 Punkte und 18 Rebounds bei. Die Denver Nuggets blieben mit 130:117 bei Utah Jazz zum siebenten Mal en suite erfolgreich. Jamal Murray traf zehn Mal aus der Distanz und kam auf 37 Zähler. Für Nikola Jokic stand mit 15 Punkten, 17 Rebounds und zwölf Assists das fünfte Triple-Double in den jüngsten sechs Partien zu Buche.

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(APA/SID).

Beitragsbild: Imago.