Konrad Laimer hat Gefallen an der Fußball-WM in Nordamerika gefunden

„Noch lange hier bleiben“: Laimer hofft auf WM-Verbleib

Konrad Laimer hat Gefallen an der Fußball-WM in Nordamerika gefunden. „Ich würde gerne noch sehr lange hier bleiben“, sagte der Bayern-München-Profi am Freitag vor Österreichs abschließendem Gruppenspiel in Kansas City gegen Algerien. Vorerst gilt es, den Einzug in die K.o.-Phase sicherzustellen. Damit soll es laut Laimer aber nicht getan sein. „Wir wollen etwas Besonderes schaffen, besondere Leistungen bringen“, erklärte der Schlüsselspieler.

Er freue sich, dass nun der Abschluss der Gruppenphase warte und das ÖFB-Team so lange wie möglich im Turnier dabei sei. „Es macht richtig Spaß, hier Fußball zu spielen, eine WM zu spielen“, sagte der 29-Jährige. „Es ist etwas ganz Großes, das haben wir schon die ganze Zeit gemerkt.“ Für seine Teamkollegen und ihn ist es eine neue Erfahrung. Bei Österreichs bisher letzter WM-Teilnahme 1998 war Laimer ein Jahr alt. Nun sagt er: „Du kannst es spüren, dass es besonders ist.“

Schweres Spiel gegen Algerien erwartet

Die Energie, die die Mannschaft in den vergangenen vier Jahren unter Teamchef Ralf Rangnick auszeichne, wolle man täglich auf dem Trainingsplatz und auch in den Stadien zeigen. „Wir sind alle Fußballer, wir sind alle Menschen. Dafür trainieren wir jeden Tag“, betonte der Salzburger. „Wenn wir unsere Sachen auf den Platz bringen, können wir gegen jeden Gegner gewinnen.“

Schon in den ersten beiden WM-Spielen gegen Jordanien (3:1) und Argentinien (0:2) hätte die ÖFB-Auswahl viele Sachen gut gemacht – wenn auch nicht alle. Nun warte ein „schwieriges Spiel“ gegen Algerien. „Die ganze Mannschaft hat sehr viel individuelle Qualität“, sagte Laimer über die Nordafrikaner, die in der Weltrangliste nur vier Positionen hinter Österreich auf Platz 28 liegen.

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Laimer will auf Sieg spielen

Um die Ausgangsposition, dass ein Remis sicher zum Aufstieg reichen würde, und um mögliche Gegner im Sechzehntelfinale wollte sich Laimer nicht kümmern. „Wir konzentrieren uns auf uns. Wir gehen raus, wollen das Spiel gewinnen und die Gruppenphase überstehen. Dann spielt es keine Rolle, gegen wen wir danach spielen.“

Rangnick: „Wir spielen nicht auf Unentschieden“

Zu Algerien hat Laimer auch familiäre Beziehungen. Seine Frau Ines-Sarah ist in Österreich geboren, hat aber algerische Wurzeln. Ihr Vater, der gebürtige Algerier Mustapha Mesloub, ist seit mehr als 20 Jahren als Integrationsmanager bei Laimers Ex-Club Red Bull Salzburg tätig. Seine Frau wolle die Partie ebenso wie er selbst gewinnen, versicherte Laimer. „Der Schwiegerpapa ist auch für Österreich, hoffe ich mal.“

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