ÖFB-Goalie Almer auf Rekordkurs, aber EM-Quali im Mittelpunkt
Die Bestmarke hat für Almer jedoch nicht höchste Priorität. „Wir haben alle das große Ziel, bei der EM dabei zu sein. Da ist es zweit- oder drittrangig, ob die Torsperre hält“, betonte der Steirer. Einen möglichen neuer Rekord würde Almer nicht nur als Auszeichnung für ihn persönlich, sondern für das komplette Team sehen. „Es wäre schön für die ganze Mannschaft, weil es bestätigt, dass wir in der Defensive gut stehen.“
Dass der 22-fache Internationale zum ÖFB-Rekordgoalie aufsteigen könnte, entbehrt nicht einer gewissen Ironie. Seit dem Amtsantritt von Teamchef Marcel Koller im November 2011 fungiert der 31-Jährige als Einser-Tormann, obwohl er in seiner Zeit in Deutschland jahrelang nur sporadisch zum Einsatz kam und deswegen regelmäßig angezweifelt wurde.
Nun aber ist Almer bei der Austria gesetzt, weshalb er erstmals unter Koller mit regelmäßiger Spielpraxis zur Nationalmannschaft stieß. „Natürlich ist es jetzt etwas einfacher, was die Abläufe im Spiel betrifft. Aber im Großen und Ganzen macht es keinen großen Unterschied“, betonte Almer.