Brisant: ÖFB kündigt Vertrag mit Bundesliga
Eine Abstimmung bei der vergangenen ÖFB-Präsidiumssitzung im Juni könnte für Aufregung im österreichischen Fußball sorgen: Denn wie die Kollegen von 90minuten.at in Erfahrung bringen konnten, stimmte das ÖFB-Präsidium mit einer knappen 7:5-Mehrheit für die Kündigung des seit 2016 gültigen Vertrags mit der österreichischen Bundesliga, der den Direktaufstieg aus der Regionalliga in die ADMIRAL 2. Bundesliga regelt.
Zwei Jahre beträgt die Kündigungsfrist, mit Ende der Saison 2025/26 endet somit die aktuelle Vereinbarung. Damit muss die Bundesliga auch neu bestimmen, wie das Ligaformat der 2. Liga ab 2026 aussieht und wie der Auf- und Abstieg geregelt werden. In dem Vertrag ist weiters festgehalten, dass der ÖFB bislang im Gegenzug dafür die Kosten für die Schiedsrichter in der ADMIRAL 2. Liga in der Höhe von rund 600.000 Euro pro Jahr übernommen hat. Auch diese Einigung läuft somit 2026 aus.
Vertrag mit Bundesliga gekündigt: Mitterdorfer will „zeitnahe Entscheidung“
Die Verbände aus Vorarlberg, Tirol, Salzburg, Oberösterreich, Steiermark und Wien sowie ÖFB-Präsident Klaus Mitterdorfer selbst stimmten für für die Auflösung des Vertrags. Der niederösterreichische Verbandspräsident Johann Gartner und Georg Pangl (Burgenland) sowie die drei Vertreter der Bundesliga stimmten gegen die Auflösung. Der Kärntner Fußballverband enthielt sich der Stimme.
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