ÖHB-Männer erwarten mit Spannung Los für Deutschland-EM

Österreichs Handballmänner erwarten mit Spannung ihr Los für die Europameisterschaft im Jänner 2024 in Deutschland. Der Ziehung am Mittwoch (18.00 Uhr) in Düsseldorf kommt wegweisende Bedeutung für die Vorrunde an den Spielorten Berlin, Mannheim und München zu. Das rot-weiß-rote Selbstvertrauen ist nach der Qualifikation mit sechs Siegen aus sechs Spielen gegen Rumänien, Ukraine und Färöer jedenfalls durchaus stattlich. Das makellose Ergebnis bescherte die Setzung in Topf 2.

In den Vorrundengruppen A und D in Berlin sind Deutschland und Norwegen gesetzt. Das Eröffnungsspiel bestreitet der Gastgeber am 10. Jänner im Fußballstadion von Fortuna Düsseldorf vor der Rekordkulisse von 50.000 Zuschauern. Mannheim beheimatet die Vorrundengruppen B und E, in denen Kroatien, bzw. Schweden gesetzt sind, während in München in den Gruppen C und F Island und Dänemark warten. Damit sind bereits vier Teams aus Topf 1 gesetzt. Hinzu kommt Deutschland aus Topf 2, womit Gruppe A für Österreich ausscheidet, sowie Kroatien aus Topf 3.

Die Topf-1-Teams dürften für Österreich kaum zu schlagen sein, aus Topf 3 wäre Kroatien ein sogenanntes „Horror-Los“. Mit Bosnien und Herzegowina, Polen, Tschechien, Serbien und Nordmazedonien bietet Topf 3 generell gefährliche Gegner. Den heimischen Fans wäre aufgrund der Nähe eine der zwei München-Gruppen zu wünschen. Die Top Zwei jeder Gruppe kommen in die Hauptrunde weiter. Nach der verpatzten EM 2022, als man in der Vorrunde gegen Deutschland, Polen und Weißrussland ohne Punkt blieb, versuchen Nikola Bilyk und Co. diesmal an die Heim-2020 anzuschließen. Damals holte die ÖHB-Auswahl mit Rang acht das beste Endrundenresultat der Handball-Neuzeit.

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(APA)

Artikelbild: GEPA