ÖHV-Männer verlieren trotz engagierter Leistung auch zweites EM-Match

Die Red Capricorns haben das zweite Gruppenspiel gegen England trotz engagierter Leistung mit 0:3 verloren. Wie schon gegen Spanien kamen die ÖHV-Herren gut in die Partie und hielten dieses Mal bis ins dritte Viertel sehr gut mit.

Die Ansage der Engländer klar zu hören vor dem Spiel „First to press, first to win the ball, first to shoot the goal!“ Die Engländer dominieren das Spielgeschehen – nichts anderes war zu erwarten von der Nummer 3 der Welt. Aber die Österreicher managen das Spiel von hinten heraus perfekt. Sie überstehen die ersten Angriffswellen gut und Mateusz Szymczyk tut, was ein Tormann zu tun hat – er klärt die gefährlichen Bälle, die Richtung Tor gehen. Österreich wird mit torlosen 15 Minuten belohnt und auch die erste englische Strafecke in der 18. Minute kann Mateusz Szymczyk entschärfen. Fabian Unterkircher verhindert die nächste Möglichkeit im Rahmen einer weiteren Strafecke für England – bravouröse Abwehr auf der Torlinie. Aber auch die Red Capricorns kommen zu ihren Chancen und zu ihrer ersten Strafecke in der 22. Minute. Der Schuss von Fülöp Losonci wird abgewehrt und im Nachsetzen kommt es abermals zu einer Körperabwehr eines englischen Verteidigers. Durch eine überraschende Auslegung von „Hand am Schläger“ lässt der Video Umpire diese Entscheidung revidieren. Die Halbzeit bringt ein absolut beachtenswertes und hart erkämpftes 0:0.

Weiterhin schafft es Österreich die richtige Balance zwischen guter Aggressivität und kontrollierter Abwehr im eigenen Kreis zu finden – wirklich starke Defensivarbeit auch im dritten Viertel. Hervorragende Defensive England benötigt dringend mehr Tore, um eine gute Ausgangsposition für den Weg in das Halbfinale zu erreichen. Das gelingt mit einer clever ausgeführten Strafecke in der 49. Minute – James Albery ist mit einer Abgebervariante erfolgreich. Das beherzte Spiel der Österreicher zeigt Erfolg und sie werden mit der nächsten Strafecke in der 55. Minute belohnt – aber Englands Herausläufer lesen die Aktion perfekt und verhindern eine erfolgreiche Umsetzung. In Unterzahl gelingt England mit einer perfekten Passkombination in der 57. Minute das 3:0 durch Nicholas Bandurak. Österreich kann stolz sein auf eine hervorragende Defensivleistung und für die EuroHockey-Live-Kommentatoren sind Benjamin Stanzl und Mateusz Szymczyk die herausragenden Akteure in der sehr gut organisierten österreichischen Verteidigung.

Offenes Spiel im dritten Viertel

Im dritten Quartal kreiert Österreich mehr Chancen in der Offensive – eröffnet damit aber auch den Engländern etwas mehr Platz. James Oates reicht eine minimale Lücke im Kreis um zum Schuss zu kommen und hat damit Erfolg – in der 36. Minute bringt er England mit 1:0 in Führung. Österreich antwortet mit einem Angriff, der in der nächsten Strafecke für Österreich mündet. Einserschütze Michael Körper wieder nicht am Platz, aber auch Fülöp Losonci setzt den Ball schön in die rechte Ecke – aber der Eckensteher klärt auf der Linie.

Weiterhin schafft es Österreich die richtige Balance zwischen guter Aggressivität und kontrollierter Abwehr im eigenen Kreis zu finden – wirklich starke Defensivarbeit auch im dritten Viertel.

Hervorragende Defensive

England benötigt dringend mehr Tore, um eine gute Ausgangsposition für den Weg in das Halbfinale zu erreichen. Das gelingt mit einer clever ausgeführten Strafecke in der 49. Minute – James Albery ist mit einer Abgebervariante erfolgreich. Das beherzte Spiel der Österreicher zeigt Erfolg und sie werden mit der nächsten Strafecke in der 55. Minute belohnt – aber Englands Herausläufer lesen die Aktion perfekt und verhindern eine erfolgreiche Umsetzung.

In Unterzahl gelingt England mit einer perfekten Passkombination in der 57. Minute das 3:0 durch Nicholas Bandurak. Österreich kann stolz sein auf eine hervorragende Defensivleistung und für die EuroHockey-Live-Kommentatoren sind Benjamin Stanzl und Mateusz Szymczyk die herausragenden Akteure in der sehr gut organisierten österreichischen Verteidigung.

Stimmen zum Spiel

Robin Rösch nach der Partie: „Wir haben sehr stark verteidigt und haben immer mehr über den Kampf ins Spiel gefunden. Wir haben es dann auch spielerisch hinten raus immer besser gelöst und waren auch in der Lage in Führung zu gehen. Leider ist uns das nicht gelungen. England geht dann in Führung. Aufgrund von strittigen Situationen erhöhen sie dann auf 2:0. Wir haben trotzdem weiterhin nach vorne gespielt, hatten eigentlich das Momentum auf unserer Seite und statt dass wir das 2:1 schießen, werden wir dann mit einem Mann mehr ausgekontert. Am Ende war das trotzdem eine tolle Leistung von meinem Team, auf der wir aufbauen können. Sowohl kämpferisch, als auch spielerisch war das eine deutliche Steigerung zum gestrigen Spiel.“

Michael Körper nach der Partie: „Es war wie erwartet ein sehr hartes Spiel, aber wir haben uns im Vergleich zum Vortag viel besser verkauft. Wir haben die Punkte, die wir vor dem Spiel angesprochen haben, großteils besser gemacht, deswegen haben wir uns auch gut im Spiel gehalten. Dass England der große Favorit ist, war klar, umso mehr können wir auf die heutige Leistung stolz sein. Wir haben uns sehr gut verkauft. Die Defensive war auf jeden Fall besser und wir haben uns in der Offensive gut auf den Gegner eingestellt und konnten dadurch gute Chancen kreieren. Das Ergebnis fällt mit 3:0 vielleicht sogar etwas zu hoch aus und wir hätten uns sicher auch noch ein Tor verdient.“

Bild: GEPA