Österreichs Hockey-Herren starten hoffnungsvoll in die EM

Für Österreichs Hockey-Männer wird es am Sonntag wieder ernst. Das Nationalteam trifft bei der Feld-EM in Mönchengladbach (18. bis 27. August) in seinen Gruppenspielen auf Spanien (20.8.), England (21.) und Belgien (23.). Die besten zwei Teams aus den zwei Vierer-Gruppen qualifizieren sich für das Halbfinale, das ist ein für Österreich nicht realistisches Ziel.

Das rot-weiß-rote Team hat sich die Top 6 zum Ziel gesetzt, und das wäre gleichbedeutend mit der Qualifikation für die Feld-EM 2025. „Wir treffen als krasser Außenseiter auf die Top-Nationen Europas und der Welt und wollen natürlich alles daran setzen, eine bestmögliche Platzierung zu erreichen, die es uns dann vielleicht ermöglicht, im A-Pool zu bleiben. Das ist sicherlich ein Wahnsinns Ziel und eine große Herausforderung“, sagte ÖHV-Coach Robin Rösch zur Ausgangslage. Es gelte den Transformationsprozess und die jungen Spieler zu entwickeln.

Der Modus der Hockey-EM

Die Gruppen-Dritten und -Vierten spielen nach der Pool-Phase um die Plätze fünf bis acht. Das reine Amateur-Team Österreich hat im Vergleich zu den Teams aus Belgien, den Niederlanden, England, Deutschland oder Spanien freilich Nachteile, weil diese unter Profibedingungen trainieren können, erklärte Rösch. „Da werden die Spieler schätzungsweise an die 200 Tage im Jahr für ihre Nationalmannschaften tätig sein. Wir als Österreich haben uns jetzt in der Vorbereitung auf diese EM an Wochenenden getroffen, Trainingsspiele gegen andere Nationen absolviert und uns im Rahmen unserer Möglichkeiten vorbereitet.“

Schon der Auftakt gegen Spanien am Sonntag um 10:15 wird schwierig. Rösch hofft, dass sich seine Mannschaft von Spiel zu Spiel steigern kann.

(APA)/ Bild: GEPA