Schreckmoment! Fest in Zauchensee mit Heli abtransportiert
ÖSV-Läuferin Nadine Fest hat beim Super-G der Damen in Zauchensee für einen großen Schreckmoment gesorgt und im ÖSV-Lager die Freude über den Sieg von Cornelia Hütter etwas getrübt.
Mit der Nummer 25 gestartet, verlor Fest in einem schattigen Teil der Strecke nach einer unübersichtlichen Welle im Mittelteil die Kontrolle. Sie fädelte anschließend am nahenden Tor ein und stürzte bei hohem Tempo auf die Piste.
Das Rennen wurde sofort unterbrochen, schnell waren Betreuer und Pistenarbeiter an ihrer Seite, um sie zu versorgen.

„Das trübt die Stimmung“
Die Kärntnerin rutschte den Hang hinunter und blieb schließlich im Schnee liegen – über die Außenmikrofone waren ihre Schmerzensschreie deutlich zu hören. Fest konnte zwar einige Minuten später wieder aufstehen, wurde kurz darauf aber per Hubschrauber mit Verdacht auf eine Schulterverletzung ins Krankenhaus nach Schwarzach gebracht.
„Natürlich trübt das die Stimmung. Aber man sieht einfach, wie gnadenlos der Sport ist. Wir bewegen uns alle so am Limit, die Gratwanderung zwischen Sonnenschein und Schatten ist einfach so eng. Jeder riskiert. Wenn man da 100 km/h hat, dann ist die Detonation extrem hart. Ich hoffe, dass es der Nadine halbwegs gut geht“, sagte die Siegerin Conny Hütter im „ORF“.
Am Nachmittag gab es eine erste Entwarnung: Bei Fest wurden keine knöchernen Verletzungen festgestellt, sie bleibt aber zur Kontrolle über Nacht im Spital.
Erster Saisonsieg für ÖSV-Damen! Hütter gewinnt Super-G in Zauchensee
Bild: GEPA