ÖSV-Cheftrainer gibt Update zu Marco Schwarz

Gebrauchter Tag für die ÖSV-Speed-Asse in Bormio: Marco Schwarz wurde mit dem Hubschrauber abtransportiert und die Kollegen verpassten das Podest.

Schwarz landete nach einem Verschneider und heftigem Abflug auf der berüchtigten Stelvio im Fangnetz. Laut ÖSV klagte Schwarz über Schmerzen im rechten Knie. Er verließ den Unfallort und Zielraum gestützt von Helfern. „Er ist jetzt im Hotel, wo ihn der Teamarzt einmal anschaut“, erklärte ÖSV-Cheftrainer Marko Pfeifer.

Per Hubschrauber wird Schwarz zur genauen Abklärung nach Innsbruck überstellt, wie Pfeifer sagte: „Er wird jetzt so schnell wie möglich nach Innsbruck gebracht, wo es dann Untersuchungen geben wird.“ Schwarz war nach schnellen Teilzeiten vielversprechend unterwegs gewesen.

„Wir können nur hoffen, dass es nicht allzu schlimm ist“

Eine genaue Diagnose steht noch aus. Pfeifer: „Es ist mit einer Knieverletzung zu rechnen, aber schauen wir mal was die Untersuchnungen bringen. Wir können nur hoffen, dass es nicht allzu schlimm ist. Aber er wird zurückkommen. Er ist ein Kämpfer. Er wird weiterkämpfen und stärker zurückkommen.“ Er machte den Schlag durch die Piste als Ursache für die mutmaßliche Knieblessur aus. Nun droht dem 28-Jährigen seine schwerste Verletzung seit einem Einriss des Syndesmosebandes im linken Sprunggelenk (November 2021). Mühsam hatte er sich danach wieder nach vorne gearbeitet.

Den Sieg in der Abfahrt von Bormio holte sich der französische Überraschungsmann Cyprien Sarrazin, vor Marco Odermatt (+0,09). „Der einzige Lichtblick war Raphael Haaser mit dem dunklen Licht, aber ansonsten war es ein verflixter Tag für uns“, so Pfeifer. Am nähesten ans Stockerl ist Vincent Kriechmayr (+2,07) gefahren, der schließlich Platz fünf holte. Kriechmayr hat nach eigenen Aussagen, wie auch der ausgeschiedene Kilde im oberen Teil einen Stein erwischt und dadurch keinen Grip mehr gehabt. Haaser wurde als zweitebester Österreicher 14. (+2,67).

Bild: GEPA