Stein erwischt: Kriechmayr und Kilde auf Stelvio chancenlos

Für die ÖSV-Läufer gab es bei der Abfahrt in Bormio keinen Podestplatz. Zudem musste auch noch der Gesamtweltcupführende nach einem Sturz mit lädiertem rechten Bein abtransportiert werden. Am nähesten ans Stockerl ist Vincent Kriechmayr (+2,07) gefahren, der schließlich Platz fünf holte.

Im ORF-Interview nach seinem Lauf erklärte der Oberösterreicher, dass er im oberen Teil einen Stein erwischt hat und dadurch im weiteren Rennverlauf keinen Grip mehr aufbauen konnte. Aleksandar Aamodt Kilde erlitt das gleiche Schicksal, doch der Norweger hat bereits im oberen Teil abgeschwungen und ist nicht weitergefahren. Gröden-Sieger Dominik Paris ist nach einem Ausrutscher mit großem Rückstand ins Ziel gekommen.

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„Ich habe leider ein bisschen Pech gehabt. Ich glaube im ersten oder zweiten Rechtsschwung habe ich leider einen Stein erwischt. Und man hat es jetzt auch bei Aleks gesehen, er hat überhaupt keinen Halt mehr gehabt und dann hat es ihn halt eingedreht“, erklärte Kriechmayr. Kilde meinte im ORF-Interview: „Ich habe außen am linken Ski einen Stein erwischt. Das ist einfach zu gefährlich zu fahren, wenn es so eisig ist! Das ist sehr schwierig. Ab und zu kommt ein Stein aus dem Schnee und Eis und bleibt liegen. Dann kann es schnell passieren, aber es wäre natürlich besser, wenn kein Stein ist. Aber wir haben es auch schon letztes Jahr beim Super-G in Cortina gehabt.“

Den Sieg holte überraschend der Franzose Cyprien Sarrazin. Auf Platz zwei landete der Schweizer Gesamtweltcupsieger Marco Odermatt (+0,09), vor dem Kanadier Cameron Alexander (+1,23).

Schwarz nach Sturz in Bormio mit Hubschrauber abtransportiert

Bild: GEPA