ÖSV-Damen mit Vorfreude auf Jubiläumsspringen in Hinzenbach

Drei Wochen vor dem Weltcup in Hinzenbach blickt man im ÖSV-Skisprungteam der Frauen bereits auf das Zehnjahres-Jubiläum des Heimspiels voraus. Anlass zu besonderer Vorfreude gibt der Höhenflug von Eva Pinkelnig mit bisher fünf Saisonsiegen und etlichen weiteren Podesträngen. Aber auch Chiara Kreuzer fand schon fast wieder zu ihrer Topform zurück, die Hinzenbach-Doppelsiegerin von 2020 jubelte in der Vorwoche als Dritte in Japan über ihren ersten Podestplatz des Winters.

Beim am Mittwoch stattfindenden Pressetermin in Linz fehlte Kreuzer, die 2020 mit ihrem Doppelpack für die bis dato letzten ÖSV-Siege in Hinzenbach gesorgt hat, zwar aufgrund von Magen-Darm-Problemen. Der Vorfreude tut das aber keinen Abbruch, wie die Salzburgerin in einer Audio-Nachricht betonte: „Ich freue mich immer auf Hinzenbach, eine Schanze, zu der ich gerne hinfahre, auch wenn es einmal nicht so läuft.“ Die Rückkehr genießt Kreuzer umso mehr, weil die Form diesmal eine gute sei.

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ÖSV-Cheftrainer Harald Rodlauer überstand die Rückreise von der erfolgreichen Japan-Tour gesundheitlich unbeschadet und sagte in Linz: „Wir trainieren oft dort, wir kennen die Schanze. Aber das macht es nicht leichter, weil es eine kleine Schanze ist.“ Man habe sich mit Topleistungen im bisherigen Winter eine tolle Ausgangsposition geschaffen. „Das stimmt uns sehr positiv, auch in Hinzenbach erfolgreich aufzutreten.“ Die am 10. und 11. Februar auf der Hinzenbacher Normalschanze stattfindenden Einzelbewerbe seien aus österreichischer Sicht jedes Jahr aufs Neue „ein Highlight“ im Wettkampf-Kalender.

Im Vorjahr gelangen Sara Marita Kramer und Lisa Eder in Oberösterreich bei slowenischen Erfolgen Podestplätze, den Teambewerb gewann das ÖSV-Quartett. Diesmal wird der Sieg wohl nur über Pinkelnig führen. Die Vorarlbergerin stand inklusive ihrer zwei Triumphe in Villach vor dem Jahreswechsel acht Mal in Serie am Podest, nur in einem von 13 Bewerben des Winters gelang ihr das nicht. Vor den Heimspringen stehen für Pinkelnig und Co. noch die deutschen Weltcup-Großschanzenstationen Hinterzarten und Willingen auf dem Programm.

(APA) / Bild: GEPA