ÖSV will abgebrochenen Sölden-Riesentorlauf in Österreich nachtragen
Für die alpinen Ski-Männer hat die Saison mit einem Abbruchrennen und einer Absage begonnen. Der Weltcup-Riesentorlauf auf dem Rettenbachferner oberhalb Söldens wurde zunächst nach 47 Läufern wegen Windböen unterbrochen. Trotz längerem Zuwarten war keine Fortsetzung möglich. Marco Schwarz konnte seine Zwischenführung nicht verwerten. „Ich nehme das als Sieg mit, mein Skifahren war sehr gut“, sagte der Kärntner. Möglicherweise wird das Rennen in Gurgl nachgetragen.
Die Rennabsage war alternativlos. „Es sind Windböen, es fliegt alles durch die Gegend. So ein Rennen kann man nicht fahren“, sagte FIS-Renndirektor Markus Waldner im ORF. Laut Waldner und ÖSV-Generalsekretär Christian Scherer arbeite man einem Nachtragsrennen in Österreich. Ein zweites Rennen in Gurgl – im hinteren Ötztal steigt am 18. November ein Slalom – ist eine mögliche Variante. Laut Scherer ist das Streckenprofil am Kirchenkar auch für einen Riesentorlauf geeignet. Bisher galt, dass bei einer Absage bei der Auftaktveranstaltung das Rennen ersatzlos gestrichen wird, diese Regel hat die FIS verändert.
(APA) / Bild: GEPA
