Offiziell: Feldhofer wechselt nach Belgien
Der österreichische Trainer Ferdinand Feldhofer verlässt Dinamo Tiflis und wechselt in die belgische Jupiler Pro League. Der 45-Jährige wird Nachfolger von Miron Muslic bei Cercle Brügge. Die offizielle Vorstellung erfolgt am Mittwoch.
Der ehehmalige Trainer des SK Rapid und des Wolfsberger AC unterschreibt beim Vorletzten der höchsten belgischen Spielklasse einen Vertrag bis Sommer 2026. Zuletzt trainierte Feldhofer den georgischen Klub Dinamo Tiflis. Erst vor wenigen Tagen hatte der Steirer mit seiner Mannschaft das georgische Cupfinale verloren. Im Endspiel gab es im Duell mit dem Stadtrivalen FC Spaeri eine Niederlage im Elfmeterschießen. Insgesamt stand Feldhofer nur 25 Spiele an der Seitenlinie von Dinamo. Der Vertrag des Österreichers in Tiflis wäre noch bis Ende 2025 gelaufen.
Feldhofer ist – mit Ausnahme von Interimstrainer Jimmy De Wulf – der dritte österreichische Cheftrainer in Folge bei Cercle Brügge. De Wulf übernahm nach der Entlassung von Muslic Anfang Dezember interimistisch, letzterer übernahm das Amt zuvor von seinem damaligen Chefcoach Dominik Thalhammer.
„Feldhofer wird Mehrwert sein“
„Wir freuen uns, Ferdinand Feldhofer in unserer Cercle-Familie begrüßen zu können. Das Ziel ist klar: Unsere Position in der Tabelle so schnell wie möglich zu verbessern und wir zählen nicht nur auf Ferdinand, sondern auch auf alle anderen im Klub“, so Alexander Vantyghem, Geschäftsführer von Cercle Brugge in einer Vereinsaussendung.
Rembert Vromant, Technischer Leiter von Cercle ergänzt: „Wir sind überzeugt, dass Ferdinand Feldhofer ein Mehrwert für Cercle sein wird. Er hat eine starke Persönlichkeit, arbeitet sehr hart und ist auch voll mit unserer Spielphilosophie verbunden. Ferdinand ist sehr motiviert zu beginnen und wir sind es auch. Herzlich Willkommen, Ferdinand.“
Premiere in der Conference League
Am Donnerstag (ab 18.45 Uhr live im Stream in unserer Mediathek – streame das Spiel mit dem Sky X-Traumpass) wartet ein Gastspiel bei Olimpija Ljubljana, in dem Feldhofer seine Premiere geben wird. „Ich kann mich mit der Philosophie von Cercle absolut identifizieren und bin von der Qualität der Spielergruppe voll und ganz überzeugt“, erklärte Feldhofer in einer ersten Stellungnahme auf der Club-Website. Bis Jahresende stehen neben zwei Partien in der Conference League auch noch drei Ligaspiele auf dem Programm.
Feldhofer war von November 2021 bis Oktober 2022 Rapid-Trainer. Davor hatte der Ex-Internationale auch den SV Lafnitz und den WAC betreut. Auf seiner ersten Auslandsstation in Tiflis hatte der Steirer erst im Sommer angeheuert. In der Ganzjahresmeisterschaft reichte es für Dinamo nur zu Rang sieben. Der Club erklärte, dass der Vertrag mit Feldhofer in gegenseitigem Einvernehmen aufgelöst wurde.
(Red./Cercle Brügge) / Bild: Cercle Brügge (X: @cercleofficial)
