Personalbeben beim VfL Wolfsburg
Der deutsche Bundesligist VfL Wolfsburg trennte sich von Trainer Daniel Bauer und Sport-Geschäftsführer Peter Christiansen. Das gab der Verein der ÖFB-Legionäre Patrick Wimmer und Pavao Pervan am Sonntagvormittag bekannt.
„Diese Entscheidung ist uns alles andere als leichtgefallen. Wir haben gehofft, die Wende gemeinsam hinzubekommen. In der Analyse der Gesamtsituation sind wir zu dem Entschluss gekommen, dass wir der Mannschaft einen neuen Impuls geben müssen, um den Klassenerhalt zu schaffen“, erklärte Sportdirektor Pirmin Schwegler die Trennung von Bauer.
Und weiter: „Wir sind Daniel sehr dankbar für seinen Einsatz bei den Profis, aber auch für seine langjährige Arbeit als Trainer in der VfL-Akademie. Für die Zukunft wünschen wir ihm beruflich wie privat alles erdenklich Gute.“
Der VfL Wolfsburg ist seit mittlerweile acht Spielen ohne Sieg und auf den vorletzten Platz abgestürzt. Bauer hatte den Posten des Cheftrainers im November vergangenen Jahres von Paul Simonis zunächst interimsweise übernommen, ehe er im Dezember offiziell zum Cheftrainer ernannt wurde.
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Kein Bekenntnis
Schwegler vermied bereits nach der Pleite gegen den HSV am Sky–Mikrofon ein Bekenntnis zu Bauer: „Wir müssen das jetzt erst mal sacken lassen und dann werden wir, wenn es etwas zu sagen gibt, was sagen. Es war heute schon ein bisschen viel, alles. Morgen geht es dann weiter, und dann werden wir auch Entscheidungen treffen.“ Am Sonntag ist die Entscheidung gefallen. Bauer ist nicht länger VfL-Trainer.
Doch nicht nur der Coach muss gehen. Auch Christiansen hat keine Zukunft in Wolfsburg. „Wir bedanken uns bei Peter für sein großes Engagement für den VfL Wolfsburg. Als Geschäftsführer Sport hat er den personellen Umbruch im Frauenfußball gemeinsam mit unserer sportlichen Leitung erfolgreich gemeistert. Bei den Männern fehlten leider die sportlichen Ergebnisse. Deswegen haben wir entschieden, die Zusammenarbeit mit ihm zu beenden. Wir wünschen Peter für seine Zukunft beruflich und persönlich alles Gute“, erklärte Aufsichtsrats-Boss Dr. Sebastian Rudolph.
(sport.sky.de/red.)) / Artikelbild: Imago
