Ofner unterliegt Cerundolo in dritter Rom-Runde

Sebastian Ofner hat den Einzug in sein erstes Achtelfinale bei einem Masters-1000-Turnier am Montag in Rom verpasst.

Der Steirer unterlag an seinem 29. Geburtstag dem argentinischen Weltranglisten-18. Francisco Cerundolo in der dritten Runde glatt mit 2:6,4:6. Damit entging dem Qualifikanten ein mögliches Duell mit dem Weltranglistenersten Jannik Sinner. Bereits am Wochenende tritt Ofner in Genf in der Qualifikation an, danach folgt das Major in Paris.

Gegen Cerundolo gab der vor einigen Wochen aus einer langen Verletzungspause zurückkehrte Ofner gleich sein erstes Aufschlagspiel ab. Beim Stand von 1:2 vergab er einen Breakball, dem Argentinier gelang bei sommerlichen Temperaturen und Windböen hingegen zum 5:2 erneut ein Gamegewinn gegen den Aufschlag des fehleranfälligeren Steirers. Wenig später ging der erste Satz verloren.

Im zweiten Durchgang hielt Ofner anfangs besser mit, er ließ aber zwei Breakchancen zum 2:0 ungenutzt. Cerundolo verwertete seinerseits die erste Möglichkeit zum 3:2 bei Service des Steirers. Mit dem Break war die Vorentscheidung gefallen, der als Nummer 17 gesetzte Südamerikaner servierte wenig später nach 77 Minuten zum dritten Sieg im dritten Duell mit Ofner aus.

Steirer nach „toughem Turnier“ am Limit

„Es war echt schwierig, er hat bei dem Wind gut gespielt. Ich habe es auch körperlich gemerkt, es war doch ein toughes Turnier nach so einer langen Zeit, von dem her bin ich mehr als zufrieden. Er ist heuer einer der besten Spieler auf Sand, da muss man 100 Prozent ready sein, das war heute nicht der Fall, trotzdem war es ein super Turnier“, sagte Ofner. Der im Herbst an beiden Fersen operierte Rechtshänder wird sich den Top 100 durch die Rom-Punkte weiter annähern.

Die Tendenz sei vielversprechend. „Wenn man sechseinhalb Monate raus war, ist es schon sehr erfreulich, dass ich nach so kurzer Zeit wieder auf so einem Level bin. Ich bin voll dabei, man braucht natürlich auf diesem Niveau Woche für Woche viele Matches, umso leichter wird es auch körperlich, da bin ich auf einem sehr guten Weg“, sagte Ofner und betonte: „Wenn ich dranbleibe, kann ich relativ schnell wieder dorthinkommen, wo ich vorher war.“

(APA)

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Beitragsbild: Imago