Olympia-Debüt von Eisschnelllauf-Sprinter Gschwentner
Mit Ignaz Gschwentner steigt am Samstag (17.00 Uhr) der Fünfte aus dem österreichischen Eisschnelllauf-Sextett in die Olympischen Winterspiele ein. Während die angeschlagene Vanessa Herzog von ihren vierten Spielen schon abgereist ist, gibt der Tiroler sein Debüt auf olympischer Bühne. Im 500-m-Sprint wird Gschwentner nichts mit den Top Ten zu tun haben, eher wird er wohl in einen Kampf gegen den letzten Platz im allerdings elitären Feld verwickelt sein.
Der 23-Jährige ist erst wenige Tage vor der Nominierung auf einen Quotenplatz nachgerückt, in den vergangenen Tagen fieberte er seinem Auftritt entgegen: „Die Vorfreude ist sehr groß, mein erster Einsatz auf olympischer Bühne.“ Und Gschwentner hat auch ein Rezept für eine möglichst gute Zeit parat: „Es braucht schnelle Beine, um ein guter Sprinter zu sein, einen guten Start. Man braucht den vollen Fokus auf die 35 Sekunden, die man hat, da darf kein Fehler passieren.“
Große Ansprüche in diesem Rennen habe er freilich keine an sich. „Ich bin froh, da zu sein. Ich versuche, mein Bestes zu geben und Österreich gut zu vertreten.“ Nun sehen ihm seine Fans zu statt er seinen Idolen. „Ich habe bis zuletzt eigentlich nicht mehr damit gerechnet, weil die Quotenplätze waren schon ausgefüllt. Dann haben wir sie doch zur Verfügung gestellt bekommen, da haben wir großes Glück gehabt“, sprach Gschwentner für sich und Anna Molnar, nächste Woche Samstag im Massenstart im Einsatz.
(APA)/Beitragsbild: GEPA
