Output für Glasner „nicht gut“ – nun wartet Meister Arsenal

•

Nur ein Sieg in sieben Pflichtspielen, zuletzt zwei Niederlagen in Folge: Für Trainer Oliver Glasner läuft es bei Nottingham Forest noch alles andere als nach Wunsch.

Dass sich das am Sonntag (17:30 Uhr) ändert, ist nicht unbedingt zu erwarten, hat der Tabellen-15. doch mit Arsenal den Meister und ersten Verfolger von Manchester City zu Gast. „Wir haben gute Zutaten, aber bisher war der Output nicht gut. Das muss sich ändern“, sagte der 52-Jährige am Freitag.

Dass das vielleicht nicht schon gegen die „Gunners“ passieren wird, ist ihm durchaus bewusst. „Sie haben über Jahre ein Team aufgebaut und dann immer wieder richtige Stücke hinzugefügt. Es ist nicht nur ihre Qualität, sondern auch die Mentalität, die sie auszeichnet. Es ist unglaublich, was Mikel Arteta geschafft hat“, erläuterte der Oberösterreicher. Bei der Analyse habe er „nicht viele“ Schwächen beim Gegner gefunden, der von zehn Saison-Pflichtspielen nur eines nicht gewinnen konnte. In der Champions League gab es am Dienstag ein 3:0 gegen Lille.

Der 7. Spieltag der Premier League live bei Sky und WOW

Glasner verliert Vertrauen in Stürmer nicht

„Wir werden nicht so viele Chancen bekommen wie zuletzt gegen Crystal Palace (Anm.: 1:3), aber zwei, drei bestimmt und dann müssen wir sehr effizient sein, um eine Chance zu haben, das Spiel zu gewinnen“, meinte Glasner. Gerade das war bisher aber ein klares Manko. Fünf Tore wurden erst erzielt. „Ich verliere deshalb aber nie das Vertrauen in meine Stürmer. Man muss weiter selbstbewusst sein und an sich glauben“, betonte der Nottingham-Trainer. Für ein Beispiel machte er einen verbalen Abstecher zum Tennis. „Wenn du einen Doppelfehler gemacht hast, dann musst du danach auch wieder aufschlagen. Die richtig guten Spieler servieren dann ein Ass.“

Nicht ideal ist für ihn, dass der Einsatz des angeschlagenen Kapitäns Morgan Gibbs-White und des schon länger fehlenden Nikola Milenkovic fraglich ist. „Morgan ist ein wichtiger Teil, aber, wenn er nicht spielen kann, muss einfach ein anderer in die Bresche springen.“ Die Ausgangslage als Underdog könnte sein Team, in dem Xaver Schlager im Mittelfeld gefragt ist, vielleicht auch beflügeln. „Ich erinnere mich an ein Spiel mit Eintracht Frankfurt bei Bayern München. Uns haben sieben oder acht Spieler gefehlt, keiner hat etwas erwartet und wir haben 2:1 gewonnen“, erläuterte der Ex-Frankfurt-Coach. Man wolle es dem Favoriten so schwer als möglich machen und dann hoffentlich mit den Fans feiern.

Brentford hat Liverpool zu Gast

Einen hochkarätigen Gegner hat auch Brentford zu Gast. Der Ex-Salzburger Jannik Schuster und Co. wollen am Samstag als Vierter gegen den Neunten Liverpool, der am Mittwoch den LASK in der Champions League 6:3 bezwang, auch das siebente Ligaspiel ungeschlagen überstehen. Im Tabellenkeller bekommt es Kevin Danso im Dress von Sunderland im Duell des 17. mit dem 18. mit Sturms Europa-League-Bezwinger Bournemouth zu tun.

Werbung