Salzburg empfängt Altach: Gastgeber „in der Pflicht“

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Nach der 0:4-Niederlage in der Europa League gegen AC Milan will Red Bull Salzburg in der ADMIRAL Bundesliga den Anschluss an die Tabellenspitze nicht verlieren.

Deshalb zählt für die Truppe von Trainer Danny Röhl im Heimspiel der 9. Runde am Sonntag (ab 14:00 Uhr live auf Sky – streame mit WOW) gegen den Vorletzten Altach nur ein Sieg.

Vier Spiele, vier Siege, 13:2-Tore: Salzburg hat in dieser Ligasaison zu Hause noch eine makellose Bilanz. Für eine Fortsetzung dieser Serie muss eine andere beendet werden, gelang doch in den jüngsten vier Pflichtspielen gegen Altach kein Sieg. „Die Vergangenheit hat gezeigt, dass die Duelle mit den Vorarlbergern zuletzt recht eng waren, sie uns alles abverlangt haben“, sagte Röhl. Der Deutsche erwartete ein „ähnlich unangenehmes Spiel“ wie zuletzt bei der Nullnummer beim GAK. Dem gefolgt war am Donnerstag die Niederlage gegen Milan. „Die jüngsten zwei Ergebnisse waren nicht das, was wir uns erhofft hatten, deshalb stehen wir im Heimspiel in der Pflicht“, betonte der Deutsche.

Der als einziges Ligateam unbesiegte Verfolger will dafür sorgen, dass der Drei-Punkte-Rückstand auf Leader Rapid nicht größer wird. „Es geht generell darum, dass wir unsere Stärken und unsere Intensität auf den Platz bringen und in den Abschlüssen im letzten Drittel klarer werden. Wir wollen zielstrebig und mit möglichst wenig Kontakten unsere Angriffe zu Ende spielen“, sagte Röhl. Milan diene als gutes Beispiel. Ob der zuletzt kranke Karim Konate dabei sein kann, wird sich zeigen. Veränderungen kündigte Röhl an, eine große Rotation wollte er auf dem Weg zum ersten Sieg gegen Altach seit 19. Oktober 2024 (2:1) „eher ausschließen“.

Die Vorarlberger warfen die „Bullen“ im März im Cup-Halbfinale in Wals-Siezenheim mit 1:0 aus dem Bewerb. Zuvor hatte es in der Liga drei Remis gegeben. „Als Lieblingsgegner würde ich sie deshalb aber nicht betiteln. Uns erwartet ein Brocken“, sagte Abwehrspieler Benedikt Zech. Sein Trainer hob die enorme Kaderqualität der Gastgeber hervor. „Sie haben im Sommer wieder Transfers gemacht, die andere Teams nicht machen können“, betonte Ognjen Zaric. Das Milan-Spiel hat er verfolgt. „Salzburg ist es gegen einen Gegner mit individuell brutaler Qualität anders angegangen als in der Liga, am Sonntag wird das Bild wieder ein anderes sein.“ Von seinem Team, in dem der gesperrte Mike Bähre fehlt, möchte er die „Konsequenz in beiden Sechzehnern“ sehen, wie zuletzt beim 3:0 gegen den WAC. „Der Dreier hat dem ganzen Verein gut getan“, sagte Zech.

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