Pacult: „Ausschluss hat uns zurück in die Partie geholt“
Comeback zum Remis: Austria Klagenfurt kämpft sich nach einem bizarren Eigentor auch aufgrund eines Hartberg-Ausschlusses noch zu einem 1:1. Für SKA-Trainer Peter Pacult wäre allerdings nicht nur aufgrund des Gegentreffers mehr möglich gewesen, wie er im Sky-Interview erklärt.
„Wir sind nicht gut ins Spiel gekommen, haben dann aber gute Möglichkeiten gehabt, in Führung zu gehen. Aufgrund einer taktischen Umstellung sind wir dann viel besser ins Spiel gekommen. Die großen Torchancen waren vielleicht nicht da, aber wir haben doch drei, vier Möglichkeiten gehabt in der ersten Halbzeit. Später hat uns dieser Ausschluss zurück in die Partie geholt“; analysiert der SKA-Coach die Partie.
Das Eigentor von Rico Benatelli findet Pacult weniger zum Scherzen: „Bei dem Eigentor muss ich den Benatelli fragen, was er sich dabei denkt, bei der ganzen Aktion. Der Ball ist drei Sekunden in der Luft, wird von hinter der Mittelauflage diagonal gespielt. Er ist ein routinierter Spieler, kein 18-Jähriger. Wie er sich da verhält, ist ärgerlich. Völlig unnötig.“
Pacult: Binder „dort, wo ein Stürmer hingehört“
Erfreulicher ist für Klagenfurts Trainer der Torerfolg von Youngster Nicolas Binder: „Das ist eine tolle Sache für den ‚Nic‘. Nach dem Rückstand musst du als Trainer natürlich etwas riskieren. Umso schöner ist es für ihn, dass er nach dieser Verletzungspause dort steht, wo ein Stürmer hingehört.“
„Eiertor“: Benatelli spricht über kurioses Eigentor gegen Hartberg
(Red.)
