Paukenschlag! Favoritin Osaka scheitert überraschend im Achtelfinale

via Sky Sport Austria

Brutaler Stimmungsdämpfer für Gastgeber Japan bei den Olympischen Spielen: Der Gold-Traum von Topfavoritin Naomi Osaka ist völlig überraschend schon im Achtelfinale des Tennisturniers von Tokio jäh zerplatzt.

Die viermalige Grand-Slam-Siegerin unterlag der früheren French-Open-Finalistin Marketa Vondrousova (Tschechien) nach einem enttäuschenden Auftritt 1:6, 4:6.

Osaka leistet sich zu viele Fehler

Osaka, die am Freitag das Olympische Feuer entzündet hatte, war nach zuvor zwei souveränen Siegen unter dem wegen Regens geschlossenen Dach des Center Courts zunächst vollkommen von der Rolle. Alleine im ersten Satz, der schon nach 24 Minuten verloren ging, leistete sie sich 14 unerzwungene Fehler.

Im zweiten Durchgang steigerte sich die 23-Jährige zwar, gab einen Breakvorsprung gegen die hochkonzentrierte Vondrousova aber aus der Hand. Nach starken Punkten wie auch ärgerlichen Fehlern zeigte Osaka kaum eine äußerliche Regung, und auch die Streuung in ihren Schlägen wurde wieder größer. Zwei Matchbälle konnte sie noch abwehren, beim dritten Matchball setzte sie eine Rückhand ins Aus.

„Alle Spiele der ADMIRAL Bundesliga, alle UEFA Bewerbe sowie die Premier League live nur auf Sky – jetzt Sky sichern und den besten Live-Sport für nur €25 pro Monat genießen.“

sky-q-fussball-25-euro

Entscheidung bei Tennis-Damen nun völlig offen

Vor den Olympischen Spielen hatte Osaka eine fast zweimonatige Pause eingelegt. Bei ihrem geräuschvollen Abgang bei den French Open hatte sie offenbart, dass sie immer wieder mit Depressionen zu kämpfen hat. Die Pause sei dringend nötig gewesen, sagte sie in Tokio, “ich fühle mich definitiv wieder ein bisschen frischer und glücklich”.

Damit ist die Damen-Konkurrenz völlig offen. Die Weltranglistenerste Ashleigh Barty war zwei Wochen nach ihrem Wimbledonsieg schon in der Auftaktrunde gescheitert, die an Position drei gesetzte Wimbledon-Halbfinalistin Aryna Sabalenka (Belarus) schied in der zweiten Runde aus. Auch keine der drei deutschen Spielerinnen kam über Runde zwei hinaus.

(SID)

Beitragsbild: DPA