Paul Gludovatz: „Es ist schwierig, wenn man gegen 12 Leute spielt, dem Gegner zum Sieg zu gratulieren.“

via Sky Sport Austria
  • Roman Kienast: „Ich habe mich versucht loszureißen. Der Schiedsrichter kann Foul geben.“
  • Michael Konsel: „Verdient war der Sieg nicht, wenn man so ein Tor erzielt. Es war vorher ein klares Foul.“
  • Franco Foda: „Auf Grund der Chancen, war der Sieg nicht unverdient.“

Wien, 27. Februar 2015. Sturm Graz schlägt den SV Ried knapp mit 1:0. Alle Stimmen zur Partie bei .

0:1 (0:0)

Schiedsrichter: Andreas Heiß

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…über das Spiel: „Es war ein sehr schwieriges Match für uns. Am Anfang der ersten Halbzeit hätte ich schon ein Tor erzielen müssen.“

…über ein mögliches Foul vor dem Tor: „Ich habe mich versucht loszureißen. Der Schiedsrichter kann Foul geben. Er hat es aber nicht gemacht und so konnte ich das Tor erzielen.“

(Trainer )
…über den Schiedsrichter: „Es verdirbt mir die berufliche Freude, wenn es zu Ungleichgewichtungen kommt. Es war spürbar, dass wir schon vor dem Gegentor benachteiligt wurden. Es ist schwierig, wenn man gegen 12 Leute spielt, dem Gegner zum Sieg zu gratulieren.“

…über das Spiel: „Wenn man nicht die fußballerischen Qualitäten hat, um hier zu Hause möglichst viele Tore zu erzielen und offensiv zu agieren, dann wäre ein 0:0 ok gewesen.“

(Trainer )
…über das Spiel: „Wenn man so spät ein Tor erzielt, dann ist immer etwas Glück dabei. Ich hatte schon im Spiel das Gefühl, man hätte Foul pfeifen können. Das hat sich auch im Nachhinein bestätigt. Die erste Halbzeit war sehr ausgeglichen, aber von beiden Mannschaften kein gutes Spiel. In der zweiten Halbzeit haben wir es besser gemacht. Insgesamt hatten wir über die 90 Minuten die besseren Tormöglichkeiten. Beim letzten Spiel haben wir durch eine klare Abseitsposition das Spiel verloren. Heute haben wir durch eine Situation mit einem Foulspiel gewonnen. Auf Grund der Chancen, war der Sieg nicht unverdient.“

…über seine Situation: „In einem Traditionsverein gibt es immer Unruhe, wenn die Punkte fehlen. Das wichtige ist, dass man ruhig weiterarbeitet und sich auf das wesentliche konzentriert.“

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…über ein Foul vor dem Tor: „Da gibt es keine zwei Meinungen. Der Roman Kienast hat den Petar Filipović am Arm gezogen und zu Fall gebracht. Es war ein klares Foulspiel. Deshalb hätte der Treffer nicht zählen dürfen. Der Assistent hätte es sehen müssen.“

…über Sturm Graz: „Sturm hat sich den Sieg heute erarbeitet. Wenn der Sieg auch nicht wirklich verdient war, da er glücklich zustande gekommen ist.“

…über den SV Ried: „Die Gegner stellen sich jetzt auf den SV Ried ein.“

…über zwei strittige Situationen gegen Thomas Fröschl in der ersten Halbzeit: „Unnötig waren beide Aktionen, da Thomas Fröschl nicht an den Ball gekommen wäre. Wenn der Schiedsrichter Elfmeter gibt, dann hätte sich Sturm nicht beschweren dürfen. Beide waren keine 100-prozentig klare Elfmeter, aber man hätte sie geben können.“

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…über das Spiel: „Es war viel Kampf und Krampf in der Partie. Es war kein hochklassiges Spiel mit viel taktischem Geplänkel. Verdient war der Sieg nicht, wenn man so ein Tor erzielt. Es war ein klares Foul vorher. Obwohl Sturm Graz vielleicht die eine oder andere Chance mehr gehabt hat, war es bitter für Ried.“

…über das Tor: „Da gibt es nichts zu beschönigen. Kienast ist ein Stürmer und will mit allen Mitteln ein Tor machen. Da kann man ihm überhaupt keinen Vorwurf machen. Der Schiedsrichter muss das Foul sehen und es auch dementsprechend ahnden.“

…über die erste strittige Situationen gegen Thomas Fröschl: „Thomas Fröschl wird schon niedergerissen. Da hätte man auch auf Strafstoß entscheiden können.“